Tagung intersektionale genderreflektierende Offene Jugendarbeit
Perspektiven öffnen - Vielfalt ermöglichen

Description and conception

Intersektionale Pädagogik geht davon aus, dass Gender eine zentrale Dimension der Identität und der sozialen Positionierung darstellt, aber mit anderen Identitätsmerkmalen wie bpsw. Herkunft, Religion und sexuelle Orientierung zusammenwirkt. Aufgrund dieser Merkmale erfahren Menschen gesellschaftliche Ausschlüsse beziehungsweise Bevorzugung. Dementsprechend sind die Lebenswelten, Erfahrungen und (Geschlechts-)Identitäten von Jugendlichen komplex und geprägt von Mehrfachzugehörigkeiten und Mehrfachdiskriminierungen.
Intersektionale Pädagogik gibt dieser Vielfalt von Erfahrungen Raum, anerkennt Diskriminierungserfahrungen und fördert Prozesse der Selbstverortung und Identitätsfindung von Jugendlichen auch jenseits von Normierung und Normalisierung.

Targets (skills to be acquired)

  • Sie haben sich neue Perspektiven auf die Bedeutung von Gender in der Offenen Jugendarbeit erarbeitet, um die Vielfalt der Positionierungen von Jugendlichen zu beleuchten.
  • Sie besitzen vertiefte Kenntnisse über das Konzept der Intersektionalität.
  • Sie sind in der Lage, Ihre eigene Praxis in Bezug auf intersektionale Aspekte zu reflektieren.
  • Sie erarbeiten alternative Handlungsoptionen.

Contents

Die Tagung fragt:

  • Was bedeutet das Zusammenwirken von Gender mit Ethnie, Religion, Klasse und sexueller Orientierung für Jugendliche?
  • Was müssen wir tun, um die komplexen Erfahrungen Jugendlicher ernst zu nehmen?
  • Was tragen wir selbst dazu bei, dass Vielfalt respektiert und lebbar wird?
  • Wie lassen sich Diskriminierungen und Ausschlüsse thematisieren und vermeiden?

Die Tagung stellt das Konzept der intersektionalen Pädagogik vor, gibt Raum zur Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis und thematisiert Handlungsoptionen.

Target group

Alle Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit

Teaching and working methods

  • Inputs
  • Kleingruppenarbeit
  • Workshops

Lecturers

Prof. Dr. Stefanie Duttweiler, Dozentin BFH
Prof. Eveline Ammann Dula, Dozentin BFH
Rahel Müller, Master of Science in Sozialer Arbeit, DOJ

Course instructors

Nurêy Özer, Senami Zodehougan und Tuğba Tanyılmaz (Initiative intersektionale Pädagogik, Berlin)

Part of

Die Tagung ist Teil des Forschungs- und Weiterbildungsprojekts «Genderreflektierende Offene Jugendarbeit» von DOJ und BFH

Head of course

Prof. Dr. Stefanie Duttweiler
Soziale Arbeit
stefanie.duttweilernoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 46 39

Organisation

Dora Dürner, dora.duernernoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 36 53

Partners

Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit (DOJ)
www.doj.ch

mitgefördert von der Stiftung Mercator Schweiz
www.stiftung-mercator.ch

Cost

Fachpersonen: CHF 200.-
Fachpersonen Mitglieder im DOJ: CHF 180.-
Personen in Ausbildung und/oder in finanziellen Engpässen (Selbstdeklaration): CHF 100.-

Taking place/Course dates

25. Februar 2019, 9.15-16.45 Uhr

Event location

Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan

Anmeldung

Anmeldeformular Fachpersonen
Anmeldeformular Fachpersonen Mitglieder im DOJ
Anmeldeformular Personen in Ausbildung und/oder in finanziellen Engpässen

Registration date

1. 2. 2019

Course number

T-MET-2