Deeskalative Gesprächsführung
Deeskalationstraining

Beschreibung und Konzeption

Der von professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern unterstützte eintägige Kurs bietet neue Handlungsimpulse für die Führung von schwierigen Gesprächen. Angesprochen sind beispielsweise Personen, die in ihrer Tätigkeit heikle Entscheide mitteilen müssen und auf Widerstand oder starke Emotionen beim Gegenüber treffen. Dies betrifft z.B. Stellen im Sozial- und im Gesundheitsbereich oder exponierte Verwaltungsstellen. Im Fokus stehen Situationen, in denen es zu Stress, emotionalen Ausbrüchen oder zu Drohgebärden kommen kann. Nebst Fallbeispielen werden Ihre eigenen Erfahrungen aus der Praxis aufgenommen. Es werden praktische Werkzeuge für den beruflichen Alltag vermittelt und geübt.

Ziele (zu erwerbende Kompetenzen)

  • Sie kennen verschiedene Deeskalationstechniken und können sie gezielt anwenden.
  • Sie können mögliche Dynamiken in schwierigen Gesprächssituationen erkennen.
  • Sie kennen die Möglichkeiten und Grenzen Ihrer Position in schwierigen Gesprächssituationen.

Inhalte

Was passiert in schwierigen Gesprächssituationen? Im Kurs werden Modelle vorgestellt, die helfen, besser zu verstehen, was bei schwierigen Gesprächen genau abläuft.
Wie können wir eine weitere Eskalation verhindern? Die wichtigsten Deeskalationstechniken werden vorgestellt und einzelne davon in Gruppenarbeiten und Rollenspielen in einem vertraulichen Rahmen eingeübt.
Was genau bereitet mir Mühe? Wie reagiere ich? Was löst in mir Stress aus? Wo habe ich gute Erfahrungen gemacht? Über welche funktionierenden Strategien verfüge ich bereits? Die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und dem eigenen Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen steht im Vordergrund.

Für den Umgang mit psychischen und physischen Drohungen und Aggressionen oder komplexen Gruppensituationen ist der Kurs Umgang mit Aggression und herausforderndem Verhalten zu empfehlen.

Zielpublikum

Dieser Kurs steht allen interessierten Personen offen. Insbesondere ist der Kurs von Interesse, wenn

  • Sie mit Menschen arbeiten, die sich in schwierigen oder belastenden Situationen befinden (Sozialbereich, Heimwesen, Pflege, spez. Verwaltungsstellen etc.)
  • Sie direkten Kundenkontakt haben
  • Sie mit Leuten konfrontiert sind, denen sie schlechte Nachrichten überbringen müssen

Lern- und Arbeitsformen

Im Kurs wechseln sich Inputs durch die Kursleitung ab mit Kleingruppenarbeiten, Rollenspielen, Übungssituationen und Momenten der Reflexion in Einzelarbeit. Um möglichst realitätsnah üben zu können, werden am Nachmittag Schauspielerinnen und Schauspieler mit Ihnen schwierige Gesprächssequenzen trainieren. In einem vertrauensvollen Rahmen können so verschiedene Techniken ausprobiert und ausgewertet werden.

Titel und Abschluss

Kursbestätigung

Dozierende

Consolata Peyron, Freiburg i. Br., international zertifizierte Trainerin (CNVC) für Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg, Mediatorin und Supervisorin

Leitung

Katharina Haab Zehrê
Departement Soziale Arbeit
katharina.haabnoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 37 34

Dieser Kurs kann auch massgeschneidert als Inhouse-Schulung für Ihr Team organisiert werden. Bitte wenden Sie sich an die Studienleitung.

Organisation

Daniela Christen, daniela.christennoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 45 43

Kosten

CHF 390.-

Durchführung/Kursdaten

27. Juni 2019, 8.45-16.45 Uhr

Ort der Veranstaltung

Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan

Anmeldung

Anmeldeformular

Anmeldeschluss

27. 5. 2019

Code

K-MED-155