CAS Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren

Beschreibung und Konzeption

Der CAS Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren richtet sich an ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren aus unterschiedlichen Herkunftsberufen (Soziale Arbeit, Psychologie, Recht, Wirtschaft, Pädagogik, Gesundheitswesen usw.).
Die Weiterbildung zielt spezifisch auf die Supervision von Mediatorinnen und Mediatoren ab.

Ziele (zu erwerbende Kompetenzen)

  • Sie qualifizieren sich für die Supervision von Mediatorinnen und Mediatoren gemäss den Anerkennungsstandards des Schweizerischen Dachverbandes Mediation (SDM) bzw. des Schweizerischen Vereins für Familienmediation (SVFM).
  • Sie verstehen es, in der Supervision förderliche Lernbedingungen in Gruppen von Mediatorinnen und Mediatoren zu schaffen.
  • Sie sind fähig, mit unterschiedlichen Methoden Reflexionsprozesse auszulösen und zu vertiefen sowie den Gruppenprozess zu unterstützen und Blockaden aufzugreifen.
  • Sie setzen sich intensiv mit Ihrer eigenen Supervisionspraxis auseinander.

Inhalte

Der CAS-Studiengang besteht aus:

  • 12 Kurstagen
  • 3 Tagen Lehrsupervision
  • 3 Tagen Praktikum

Im CAS-Studiengang werden verschiedene Supervisionsansätze vermittelt. Im Zentrum stehen systemische Zugänge zur Supervision, Elemente aus der Integrativen Supervision und die mediationsanaloge (oder mediationskonforme) Supervision, die für die Mediationssupervision unentbehrlich ist und sich insbesondere in der Ausbildungssupervision gut etabliert hat.
Der CAS Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren erfüllt die vom Schweizerischen Dachverband für Mediation (SDM) und vom Schweizerischen Verein für Familienmediation (SVFM) definierten Kriterien. Hingegen ist der CAS nicht durch den Berufsverband für Coaching, Supervision und Organisationsberatung (BSO) anerkannt.

Zielpublikum

Der CAS Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren richtet sich an ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren aus unterschiedlichen Herkunftsberufen (Soziale Arbeit, Psychologie, Recht, Wirtschaft, Pädagogik, Gesundheitswesen usw.) mit einer anerkannten Mediationsausbildung (mindestens 200 Stunden) und praktischer Mediationserfahrung.
Die Weiterbildung zielt spezifisch auf die Supervision von Mediatorinnen und Mediatoren ab.

Lern- und Arbeitsformen

Interaktives Kontaktstudium
Ein intensiver Lernprozess kommt über das Zusammenwirken unterschiedlicher Lernformen zustande. Die Lehrveranstaltungen führen Sie in das Thema ein, vermitteln relevantes Wissen und regen zur vertieften Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an. Das Kontaktstudium ist interaktiv und partizipativ gestaltet mit diversen didaktischen Methoden wie Inputreferaten, Fallstudienarbeit, Rollenspielen, Diskussionen oder Gruppenarbeiten. Es wird auf eine effektive Verbindung zwischen dem Erlernten und Ihrer Berufspraxis geachtet, sodass praxisorientiertes, erwachsenengerechtes Lernen möglich wird. In der Lehrsupervision werden die ersten Supervisionserfahrungen begleitet, reflektiert und in der Gruppe bearbeitet.

Transferorientiertes Selbststudium
Die folgenden Arbeitsformen unterstützen Sie dabei, die im Kontaktstudium vermittelten Inhalte bestmöglich in Ihrem eigenen Berufsalltag umzusetzen:

  • Selbst organisierte Gruppenarbeit: Intervision oder kollegiale Beratung als effektive Beratungsform unter den Teilnehmenden zur Entwicklung von Praxislösungen anhand der vermittelten Inhalte.
  • Praxistransfer: Der Transfer der Kursinhalte in die Praxis erfolgt im Rahmen Ihrer aktuellen beruflichen Herausforderungen. Zusätzlich wenden Sie Ihre Kenntnisse in der Begleitung von konkreten Supervisionsfällen an.

Zulassung

Allgemeine Zulassungsbedingungen

Voraussetzungen für die Teilnahme am CAS Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren sind zudem eine anerkannte Mediationsausbildung (mindestens 200 Stunden) sowie Praxiserfahrung in der Mediation.

Qualifizierung und Kompetenznachweise

  • Mindestens 90 Prozent Präsenz in den Kursen und Lehrsupervisionen
  • Bestätigung der Praxisstunden (drei Tage bzw. mind. 18 Stunden)
  • Schriftliche Abschlussarbeit

Titel und Abschluss

Certificate of Advanced Studies (CAS) der Berner Fachhochschule in Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren (12 ECTS Credits)
Diese Weiterbildung wird vom Schweizerischen Dachverband Mediation (SDM) und vom Schweizerischen Verein für Familienmediation (SVFM) anerkannt.

Dieses Angebot ist ein Teil von

Studienleitung

Prof. Tanja Lutz, Studienleiterin
Fachbereich Soziale Arbeit
tanja.lutznoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 36 61

Organisation

Daniela Christen, daniela.christennoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 45 43

Kosten

CHF 6500.-, Änderungen vorbehalten

Durchführung/Kursdaten

18 Studientage, November 2017 bis November 2018

BFH_CAS_Supervision_fuer_Mediatorinnen_und_Mediatoren_Datenblatt.pdf

Ort der Veranstaltung

Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan

Anmeldung

Anmeldeformular

Anmeldeschluss

23. 9. 2017

Unterlagen

CAS Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren Infobroschüre 

Code

C-MED-8