Ansprüche gegenüber der Invalidenversicherung
In Kooperation mit der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Beschreibung und Konzeption

Der Kurs vermittelt das relevante Wissen zum Prozess und den Leistungen rund um die berufliche Eingliederung sowie zu den Renten. Zur Sprache kommen dabei auch Grundlagen aus dem Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), wie zum Beispiel der Untersuchungsgrundsatz, die Mitwirkungspflicht und die Schadenminderungspflicht. Zentrale Begriffe wie die Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit werden definiert und praxisnah erklärt. Zudem werden anhand von Praxisfällen der Teilnehmenden und Gerichtsentscheiden weitere wichtige Fragen vertieft, um den Wissenstransfer in die tägliche Arbeit sicherzustellen.

Ziele (zu erwerbende Kompetenzen)

Die Teilnehmenden…

  • können die Bedeutung eines frühzeitigen Kontakts zur IV für den Erfolg einer beruflichen Eingliederung erläutern.
  • können die Instrumente / gesetzlichen Bestimmungen, die einen frühzeitigen Kontakt zur IV fördern sollen, benennen.
  • kennen die Instrumente / gesetzlichen Bestimmungen, die Arbeitgebende dazu motivieren sollen mit der IV zusammenzuarbeiten und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine Chance zu geben.
  • kennen in konkreten Fällen den Anspruch auf die verschiedenen Leistungen im Zusammenhang mit der beruflichen Eingliederung.
  • verstehen die Auswirkungen der gesetzlichen Bestimmung, welche das zumutbare Einkommen bei einem „ausgeglichenen Arbeitsmarkt“ als massgebende Grösse bei der Bemessung des Invaliditätsgrades vorschreibt, auf die Betroffenen.
  • können die Frage von Rentnerinnen und Rentnern nach der Höhe des Erwerbseinkommens, das sie erzielen dürfen, ohne ihre Rente zu gefährden, beantworten.
  • können zwischen Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht unterscheiden und den Zusammenhang zwischen Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht darstellen.
  • kennen den Prozess der IV von der Anmeldung bis zur Rentenprüfung.
  • kennen die wesentlichen Voraussetzungen und den Inhalt der Leistungen der Invalidenversicherung.
  • haben sich mit konkreten Rechts- und Vorgehensfragen anhand von praktischen Fallbeispielen auseinandergesetzt. 

Inhalte

  • Prozess und Leistungen rund um die berufliche Eingliederung und Renten
  • ATSG-Grundlagen 
  • Begriffsklärung der Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit
  • Der Untersuchungsgrundsatz, die Mitwirkungspflicht und die Schadenminderungspflicht
  • Praxisfälle 

Zielpublikum

  • Mitarbeitende von Sozialberatungsstellen und Personaldiensten 
  • Fachpersonen aus der gesetzlichen Sozialarbeit, namentlich der Sozialhilfe und des Kindes- und Erwachsenenschutzes
  • Mitglieder von Fürsorge-/Sozialhilfebehörden und Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden

Dieser Kurs vermittelt ein spezialisiertes Wissen. Wir empfehlen eine Anmeldung dann, wenn Sie bereits über Grundlagenkenntnisse zu den Sozialversicherungen verfügen oder wenn Sie den Einführungskurs Sozialversicherungsrecht besucht haben.

Anrechung

Das Angebot kann angerechnet werden an den Fachkurs Sozialversicherungsrecht

Titel und Abschluss

Kursbestätigung

Dozierende

Peter Mösch, Dozent und Projektleiter, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Leitung

Prof. Dr. Pascal Coullery, Dozent
Soziale Arbeit
pascal.coullerynoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 36 99

Prof. Peter Mösch Payot
Hochschule Luzern
peter.moeschnoSpam@hslu.ch
Telefon +41 76 585 91 82

Organisation

Petra Isenschmid, petra.isenschmidnoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 35 31

Partner

Hochschule Luzern

Kosten

CHF 800.-

Durchführung/Kursdaten

31. Januar und 1. Februar 2019, 9.15-16.45 Uhr -> Der Kurs ist ausgebucht.

nächste Durchführung:
2./3. September 2019, 9.15-16.45 Uhr

Ort der Veranstaltung

Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan

Anmeldung

WARTELISTE Kurs vom 31.1./1.2.2019

Anmeldeformular Kurs 2./3. September 2019

Anmeldeschluss

Kurs Januar/Februar 2019:
20.12.2018

Kurs September 2019:
2.8.2019

Code

K-SOZ-32