Resilienz – Widerstandsfähigkeit im Arbeitsalltag

Beschreibung und Konzeption

Die Arbeitswelt wird stetig komplexer und schneller. Unsere beruflichen Herausforderungen können zusätzlich durch unsere persönliche Situation oder externe Ereignisse beeinflusst und verstärkt werden. Anspannung, Gefühle der Überforderung, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung und andere Stresssymptome gewinnen in solchen Situationen rasch die Oberhand. Ein gezieltes Training baut systematisch Bewältigungsstrategien auf und federt Belastungen ab. Dieser Kurs vermittelt die Prinzipien dieser sog. Resilienz-Kompetenz und regt zu praktischen Übungen an. Damit können wir bei uns selbst, wie auch unseren Mitarbeitenden oder Klientinnen und Klienten, bzw. Kundinnen und Kunden die eigenen Bewältigungsressourcen aktivieren helfen. Das Konzept der Resilienz mahnt uns, innezuhalten, bewusst mit Grenzen umzugehen und neue Handlungsspielräume – unter Berücksichtigung der strukturellen Einschränkungen – zu entdecken.

Ziele (zu erwerbende Kompetenzen)

  • Sie verstehen, wie «Selfcare» die Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit stärken kann.
  • Sie sind fähig, die eigenen Ressourcen, welche die Fundamente der Resilienz darstellen, zu analysieren und wahrzunehmen.
  • Sie können gezielt Ihre eigenen Bewältigungsstrategien aufbauen und aktivieren.
  • Sie erkennen strukturelle Einschränkungen und reflektieren Ihren Umgang mit diesen Einschränkungen.
  • Sie erfahren, was Sie über den Kurstag hinaus für die Stärkung Ihrer Resilienz tun können

Inhalte

Im Kurs geht es darum zu erkunden, wie wir selbst rechtzeitig aktiv Einfluss nehmen können auf unseren emotionalen Zustand, um unseren persönlichen «Akku» nicht leer laufen zu lassen. Was schwächt unser emotionales Gleichgewicht? Wie stärken wir die innere Gelassenheit und Motivation durch Selbstreflexion, Flexibilität, Vorstellungskraft und Lösungsorientierung und werden gleichzeitig unseren verschiedenen Rollen gerecht? Welches Umfeld müssen wir uns schaffen, um Probleme besser bewältigen zu können? Welche Denk- und Handlungsmuster stehen uns dabei im Wege? Wie unterscheiden wir Faktoren, die wir verändern können von solchen, auf die wir wenig Einfluss haben (Akzeptanz)?

Zielpublikum

Der Kurs ist offen für alle interessierten Personen, die ihren Arbeitsalltag überdenken wollen.

Titel und Abschluss

Kursbestätigung

Dozierende

Consolata Peyron, dipl. Politologin, ist tätig als Mediatorin, Ausbilderin für Mediation (BM/European Master in Mediation) und Supervisorin für Mediatorinnen und Mediatoren in der Schweiz und in Deutschland. Sie ist international zertifizierte Trainerin (CNVC) für Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg und Lehrbeauftragte an verschiedenen Institutionen.

Leitung

Katharina Haab Zehrê
Soziale Arbeit
Katharina.haabnoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 37 34

Dieser Kurs wird auch massgeschneidert als Inhouse-Schulung angeboten. Bitte melden Sie sich dafür bei der Studienleitung.

Organisation

Daniela Christen, daniela.christennoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 45 43

Kosten

CHF 390.-

Durchführung/Kursdaten

5. November 2019, 8.45-16.45 Uhr

Ort der Veranstaltung

Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan

Anmeldung

Anmeldeformular

Anmeldeschluss

5. 10. 2019

Code

K-MED-160