Gewaltfreie Kommunikation - Einführung
Grundkurs offen für alle: Haltung, Methode, Übungen

Beschreibung und Konzeption

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach M. B. Rosenberg ist eine Sprache, die uns anregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen Aufmerksamkeit zu schenken. Die GfK ist weniger als eine «Technik» zu verstehen, sondern vielmehr als eine Bewusstwerdung über die Art und die Wirkung unserer Kommunikation und wie wir auf die anderen eingehen. Dies kann uns unterstützen, angespannte Situationen in Beruf und Alltag effizienter aufzulösen.
In diesem Kurs werden Sie üben, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wie auch die Ihres Gegenübers wahrzunehmen und prägnant zu erfassen. Dies kann die Wahrscheinlichkeit enorm erhöhen, dass eine empathische Beziehung entsteht und wir das bekommen, was wir brauchen. Sie werden lernen, Bitten zu formulieren, die in Einklang mit unseren «echten» Bedürfnissen sind. Somit unterstützt uns die GfK, unsere «Automatismen» zu verändern und in der Bearbeitung kritischer Situationen kreativer zu sein.

Ziele (zu erwerbende Kompetenzen)

  • Sie erlernen das Grundmodell der Gewaltfreien Kommunikation.
  • Sie können in der Praxis die Ebenen der Beobachtung, der Gefühle, der Bedürfnisse und der Bitte auseinander halten.
  • Sie können andere Personen dabei unterstützen, Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten auseinander zu halten und damit bessere Voraussetzungen für verständigungsorientierte Kommunikation in schwierigen Gesprächen zu schaffen.
  • Sie erreichen ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und die Chancen der Selbstempathie in herausfordernden Situationen.
  • Sie können mit Ihrem Gegenüber auch in eskalierten Situationen empathisch sein.

Inhalte

  • Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation als Haltung und Methode
  • Unterschiede zwischen Gefühlen, Bedürfnissen und Strategien
  • Analyse von Spielfilmausschnitten
  • Üben an eigenen Fällen
  • Selbstreflexion

Zielpublikum

Dieser Kurs steht allen Interessierten aus verschiedenen beruflichen Feldern offen.

Titel und Abschluss

Kursbestätigung

Dozierende

Consolata Peyron, dipl. Politologin, ist tätig als Mediatorin, Ausbilderin für Mediation (BM/European Master in Mediation) und Supervisorin für Mediatorinnen und Mediatoren in der Schweiz und in Deutschland. Sie ist international zertifizierte Trainerin (CNVC) für Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg und Lehrbeauftragte an verschiedenen Institutionen.

Leitung

Katharina Haab Zehrê, Studienleiterin
Fachbereich Soziale Arbeit
katharina.haabnoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 37 34

Organisation

Daniela Christen, daniela.christennoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 45 43

Partner

Diese Weiterbildung wird von vom Schweizerischen Dachverband Mediation (SDM), vom Schweizerischen Anwaltsverband (SAV) und vom Schweizerischen Verein für Familienmediation (SVFM) anerkannt.

Kosten

CHF 780.-

Durchführung/Kursdaten

26./27. März 2018, 8.45-16.45 Uhr

Ort der Veranstaltung

Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan

Anmeldung

Anmeldeformular

Anmeldeschluss

26. 2. 2018

Code

K-MED-153