Umgang mit Diversity in der Konfliktbearbeitung
Kompetenzen im Umgang mit Unterschieden

Beschreibung und Konzeption

Durch die tägliche Konfrontation mit Heterogenität und den Auswirkungen der Globalisierung sind Kompetenzen im Umgang mit Vielfalt hoch aktuell. Ein bewusster und effizienter Umgang mit vielfältigen Lebenswelten ist bei der Konfliktbearbeitung entscheidend. In unterschiedlichen Bereichen, ob in der Wirtschaftsmediation oder bei Konflikten in Teams, Schule, Partnerschaften oder im Gemeinwesen können «kulturelle» Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Das Thema kann Faszination auslösen und es werden in der Konfliktbearbeitung Ressourcen in der Vielfalt und im Umgang mit Unterschieden gefunden. Gleichzeitig können aber auch Gefühle der Hoffnungslosigkeit entstehen und Mediatorinnen oder Konfliktmanager stossen schmerzhaft an Grenzen.
Ein konstruktiver Umgang mit «Diversity» – im Sinne eines Konzepts und als Haltung – kann in der Praxis der Mediation und des Konfliktmanagements helfen, Konflikte besser zu verstehen, ein Bewusstsein für Unterschiedlichkeiten zu schaffen und dennoch Gemeinsamkeiten herzustellen.

Ziele (zu erwerbende Kompetenzen)

In diesem Kurs erfahren Sie, was transkulturelle Kompetenzen sind und wie sie genutzt werden können. Darüber hinaus lernen Sie, welche Zugänge bei interkultureller Klärung möglich sind, welche Kraft durch transkulturelle Kompetenzen entwickelt werden kann und welche Potentiale dieser Blickwinkel damit für die Gestaltung von Klärungsprozessen im Allgemeinen öffnet.

Inhalte

  • Die Wirkung von Diversität im Konflikt auf Wahrnehmung, Verhalten, Dynamik und Identität der Konfliktparteien und Umgang mit den besonderen Herausforderungen.
  • Der Nutzen transkultureller Kompetenzen für die konstruktive Konfliktbearbeitung.
  • Grundkonzepte und Instrumente zur transkulturellen Kompetenz und Kommunikation sowie zur Gestaltung von Beziehungen und der Entwicklung eines flexiblen und angepassten Klärungsprozesses.
  • Reflexion der eigenen Sensibilität und kulturellen Orientierung.
  • Umgang mit unterschiedlichen Wertvorstellungen.

Zielpublikum

Mediatorinnen und Mediatoren in Ausbildung. Der Kurs kann auch als Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement besucht werden.

Lern- und Arbeitsformen

Unsere Vorgehensweise basiert auf einem Wechselspiel von kurzen konzeptuellen Inputs und Praxisbespielen (um Anhaltspunkte für die eigene Reflexion zu schaffen), kleinen Rollenspielen und Übungen (um Erlerntes auszuprobieren und zu verfeinern) sowie Reflexionen (um den Transfer in das eigene Handeln zu unterstützen).

Titel und Abschluss

Kursbestätigung

Diese Weiterbildung wird von SDM, SVM und SAV anerkannt.

Dozierende

Dipl. pol. Consolata Peyron, Mediatorin und Ausbilderin BM, CNVC Trainerin, be-co-me, Freiburg i. Breisgau, Deutschland

Dieses Angebot ist ein Teil von

für Studierende mit Start vor 2017:

  • CAS Ausbildung in Mediation II – Vertiefung Mediation in Organisationen
  • CAS Ausbildung in Mediation II – Vertiefung Mediation im öffentlichen Bereich
  • CAS Konfliktmanagement
  • CAS Supervision für Mediatorinnen und Mediatoren
  • DAS Mediation

Leitung

Prof. Esther Wermuth, Studienleiterin
Fachbereich Soziale Arbeit
esther.wermuthnoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 36 78

Organisation

Daniela Christen, daniela.christennoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 45 43

Kosten

CHF 780.-

Durchführung/Kursdaten

28./29. August 2018, 8.45-16.45 Uhr

Ort der Veranstaltung

Berner Fachhochschule BFH, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan

Anmeldung

Anmeldeformular

Anmeldeschluss

28. 7. 2018

Code

K-MED-99