Abendveranstaltung Mediation: Reden statt strafen
Mediation zwischen Täter/Täterin und Opfer im Jugendstrafverfahren

Beschreibung und Konzeption

Im Jugendstrafverfahren gibt es die Möglichkeit einer aussergerichtlichen Konfliktlösung mittels Mediation zwischen Täter oder Täterin und Opfer. Dabei handelt es sich im Sinn des Jugendstrafrechts um eine erzieherische Massnahme. Es geht darum, dass sich straffällige Jugendliche in einem geschützten Rahmen mit den Opfern oder Geschädigten ihrer Straftat auseinandersetzen. Und es geht um die Zukunft der Beteiligten, um den Umgang miteinander, wenn sie sich im Alltag wieder begegnen.

Was ist das Besondere an Mediationen im Jugendstrafverfahren? Welche Jugendlichen profitieren davon? Wann macht Mediation Sinn, wann nicht? Wie wird sie genutzt?
Diese und ähnliche Fragen bilden die Ausgangslage der Abendveranstaltung.

Inhalte

Referat von Joel Stalder, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Departement Soziale Arbeit der BFH

Podiumsdiskussion mit:

  • Beatrice Lavater (Jugendanwältin der Jugendanwaltschaft Bern-Mittelland)
  • Ursula Mayerthaler Veerhoek (Mediatorin an der Stelle für Mediation im Jugendstrafverfahren, Kanton Zürich)

Moderation und Diskussionsleitung: Esther Wermuth, Mediatorin und Dozentin Departement Soziale Arbeit der BFH

Im Anschluss an die Veranstaltung offerieren wir Ihnen einen Apéro.

Leitung

Esther Wermuth
Mediatorin und Dozentin Fachbereich Soziale Arbeit
esther.wermuthnoSpam@bfh.ch
Telefon +41 31 848 36 78

Organisation

Barbara Leuenberger, barbara.leuenbergernoSpam@bfh.ch, Telefon +41 31 848 36 58

Durchführung/Kursdaten

Mittwoch, 3. April 2019, 18.00–19.00 Uhr

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten.

Zum Anmeldeformular

Ort der Veranstaltung

Berner Fachhochschule, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern

Weitere Unterlagen

Veranstaltungsflyer 

Code

T-MED-8