Genderreflektierende Offene Jugendarbeit – Professionalisierung durch partizipative Wissensproduktion

02.10.2018

In der Offenen Jugendarbeit braucht es Fachpersonen, die in der Lage sind, ihre eigene Haltung und ihre konkrete Praxis zu reflektieren und so die eigenen eingeschliffenen Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsroutinen zu hinterfragen. Deshalb startet die BFH im Februar 2019 ein innovatives Projekt an dieser Schnittstelle zwischen Forschung und Weiterbildung.

Das Besondere des Projekts: die teilnehmenden Fachpersonen werden konsequent am Prozess der Wissensproduktion beteiligt. In Tandems beobachten sie ihre eigene Praxis und werten die Beobachtungen gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern der BFH aus. Im Zentrum stehen dabei folgende Fragen:

  • Wie werden in konkreten Interaktionen in der Offenen Jugendarbeit Geschlechterpositionierungen hergestellt, gefestigt, erweitert oder in Frage gestellt?
  • Welche Angebote für genderreflektierende Offene Jugendarbeit lassen sich aus diesen Erkenntnissen ableiten?

Forschende Weiterbildung – Teilnahme erwünscht

Sie sind eingeladen, als Fachperson an diesem Projekt teilzunehmen. Das Projekt wird von der Stiftung Mercator Schweiz gefördert. Den Teilnehmenden entstehen daher keine Kosten, Spesen in Höhe von 1.500 CHF pro Person werden von der Stiftung übernommen. Die Teilnahme wird als Fachkurs der BFH zertifiziert, die Anerkennung als Certificate of Advanced Studies (CAS) wird geprüft.

Das Projekt startet am 25. Februar 2019 mit einer Fachtagung und wird mit einer Tagung im Herbst 2020 abgeschlossen.

Mehr Informationen

Gerne geben wir Ihnen auch persönlich Auskunft:
Stefanie Duttweiler
Dozentin und Projektleiterin BFH