3. Nationale Tagung Gesundheit & Armut - 22. Juni 2018

28.05.2018

Arm und krank – ein Leben lang? Gesundheit ist in unserer Gesellschaft ungleich verteilt. Sozial benachteiligte Menschen haben geringere Chancen, ein gesundes Leben zu führen – auch in der Schweiz. Die dritte nationale Tagung Gesundheit & Armut fragt nach den gesundheitlichen Folgen von Armut in der Lebenslaufperspektive.

Jede zehnte Person lebt in einem Haushalt mit einem Erwerbseinkommen unterhalb der Armutsgrenze. Die Datenlage zeigt, dass Armut in jeder Lebensphase mit spezifischen gesundheitlichen Folgen einhergeht. Genauso lässt sich aufzeigen, dass bei zahlreichen Armutsbetroffenen gesundheitliche Probleme am Anfang eines sozialen Abstiegs stehen.

3. Nationale Tagung Gesundheit & Armut
Arm und krank – ein Leben lang?

Freitag, 22. Juni 2018, 9.00–17.00 Uhr
UniS, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern

Programm und Anmeldung
Tagungsflyer
Unterlagen Workshops

Rückblick auf die Tagung

In einem Film kommen armutsbetroffene Menschen zu Wort und verschiedene Beiträge präsentieren Fakten zu ausgewählten Lebensphasen. In einer Podiumsdiskussion setzen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Sozialarbeit mit Herausforderungen und Chancen in der Schweiz auseinander. In zahlreichen Workshops und Fachreferaten zur Situation spezifischer Zielgruppen und passenden Versorgungsangeboten können Teilnehmende Handlungsbedarf und Lösungsansätze analysieren sowie Erfahrungen und Best Practice austauschen.

Die Tagung wird von der Berner Fachhochschule BFH in Zusammenarbeit mit renommierten Partnerorganisationen und Institutionen organisiert. Sie soll eine breite Öffentlichkeit für die ungleichen Gesundheitschancen sensibilisieren, Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und Akteure aus Sozial- und Gesundheitswesen, Politik, Bildung und Wirtschaft zusammenführen. Die sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit muss in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden, damit Verantwortliche entsprechende Handlungsimpulse setzen können.

Die Tagung wird zweisprachig durchgeführt (f/d). Die Plenarveranstaltungen werden simultan übersetzt.

Rückblick auf die letzte Tagung 2016