Incoming Students

Der Fachbereich Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule fördert den internationalen und nationalen Studierendenaustausch und bietet Gaststudierenden die Möglichkeit, ein Gastsemester als Studien- oder als Praxissemester zu absolvieren.

Allgemein

Gaststudierende können sich um einen Studienplatz oder um eine Praxisstelle des Fachbereichs Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule bewerben.

Das Studienjahr ist aufgeteilt in zwei identisch gegliederte Semester:
Herbstsemester: Beginn Woche 38
Frühlingssemester: Beginn Woche 08

Aufbau der Semester:
Reguläres Studium: 12 Wochen
Blockunterricht: 4 Wochen
Prüfungswochen: 2 Wochen

Detaillierte Informationen zu den Unterrichtszeiten und anderen wichtigen Terminen

Anmeldung

Voraussetzung für die Anmeldung für ein Gastsemester ist die fristgerechte Nominierung der Studierenden durch deren Heimathochschule. Anschliessend lässt das International Office den nominierten Studierenden eine Bestätigung der Nominierung sowie den Link zur Online-Anmeldung für das geplante Gastsemester zukommen. 

Sobald die Online-Anmeldung vollständig ausgefüllt ist, wird definitiv über die Zulassung entschieden und die Studierenden werden über den Entscheid und das weitere Vorgehen informiert.

Wir empfehlen all unseren Gaststudierenden, ihre Studienpläne mit dem ERASMUS-Koordinator oder der ERASMUS-Koordinatorin ihrer Heimathochschule zu besprechen und diese im Learning Agreement festzuhalten. Dieses soll garantieren, dass die Studienleistungen von der Heimathochschule nach dem Auslandsemester anerkannt werden.

Anmeldetermine:

  • Für ein Praxissemester im Herbst (September-Januar): 1. November des Vorjahres
  • Für ein Studiensemester im Herbst (September-Januar): 15. Mai
  • Für ein Praxissemester im Frühling (Februar-Juni): 1. Mai des Vorjahres
  • Für ein Studiensemester im Frühling (Februar-Juni): 15. Oktober 

Spezielle Hinweise zum Praxissemester

Praxissemester werden mit 23.5 oder 27.5 ECTS-Credits gewichtet und sind zusammengesetzt aus der Arbeit in der Praxisorganisation («Praxismodul», 20 oder 24 ECTS-Credits) sowie den obligatorischen praxisbegleitenden Modulen Theorie-Praxis-Werkstatt bzw. Fallwerkstatt (TPW, 2 ECTS-Credits) und Ausbildungssupervision (ASV, 1.5 ECTS-Credits).

Das Arbeitspensum umfasst zwischen 50-100% bei 40-42.5 Wochenstunden. Studierende können die Anstellungsdauer zwischen 5 und 12 Monaten ihren Bedürfnissen anpassen – vorausgesetzt sie finden eine passende Praxisstelle. Das Pensum verändert sich entsprechend der Anstellungsdauer. Üblicherweise dauern Praxissemester von Gaststudierenden 5 oder 6 Monate bei einem Beschäftigungsgrad von 100% und starten im Februar oder August. Die Zeit für den Besuch der Begleitseminare ist in der Berechnung der Pensen bereits enthalten.

Abgeschlossen wird das Praxismodul mit einem von den Studierenden verfassten Praxisbericht. Die Leistung wird zusätzlich anhand der im Vorfeld definierten Lernziele durch die Praxisausbildenden benotet. Details finden Studierende in der Modulbeschreibung. Die praxisbegleitenden Module werden mit erfüllt/nicht erfüllt bewertet. 

Der/die Praxisausbildende der Organisation bildet Studierende aus, führt sie in ihre Aufgaben in der Praxisorganisation ein und ist die Bezugsperson innerhalb der Praxisorganisation. 

Dozierende des Fachbereichs Soziale Arbeit (Praxisbegleitende) begleiten die Praxismodule im Rahmen von zwei Praxisgesprächen. Diese genehmigen die erarbeiteten Lernziele, beurteilen den Praxisbericht und setzen die Schlussnote. Für Fragen oder Schwierigkeiten während des Praxismoduls sind Praxisbegleitende die erste Anlaufstelle. 

Praxisstellen in der Schweiz unterscheiden sich insofern von Praxisstellen an manch anderen Studienorten, dass besonderes Gewicht auf selbständiges Arbeiten und Lernen gelegt wird. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit übernehmen Studierende eigenständig Aufgaben in der Praxisorganisation. Dies drückt sich auch darin aus, dass sie für ihre Arbeit mit einem branchenüblichen Praktikanten-Lohn entschädigt werden.

Nach der Annahme der Bewerbung für ein Praxissemester werden die Studierenden von uns kontaktiert. Wir teilen ihnen die Login-Daten zur Stellengalerie Praxisstellen und die Fristen mit, informieren sie über das Einschreibefenster für die praxisbegleitenden Module und geben ihnen auf Wunsch auch Tipps zum Schweizer Bewerbungsverfahren. Gaststudierende können sich zu diesem Zeitpunkt im International Office ebenfalls informieren, ob sie weitere Module am Fachbereich Soziale Arbeit belegen möchten.

Mit diesen Informationen können sie sich auf alle bei uns ausgeschriebenen Stellen frei bewerben. Die Annahme der Bewerbung ist aber kein Garant auf eine Ausbildungsstelle – Gaststudierende stehen in Konkurrenz zu den Studierenden des Fachbereichs Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule, die sich gleichzeitig bewerben. Es ist daher wichtig, dass sie sich an Bewerbungsfristen halten und sich mit vollständigen, in der Schweiz üblichen Unterlagen bewerben.

Werden sie mit einer Praxisorganisation über ein Arbeitsverhältnis einig, erhalten die Studierenden mehrere Dokumente: Ein Arbeitsvertrag regelt die organisatorischen Details (Pensum, Lohn, Ferien usw.) und wird von ihnen und der Praxisorganisation unterschrieben. Inhaltliche Details regelt die BFH mit der Praxisorganisation in einer Ausbildungsvereinbarung. Eine Kopie wird den Studierenden nach Abschluss zugesendet.

Allfällige weitere Fragen beantwortet gerne das International Office.

Unterstützung von Gaststudierenden

Das «European Student Network» (esn) ist eine internationale Selbsthilfeorganisation von Studierenden zur Förderung der Studierendenmobilität. Die lokalen Sektionen, wie auch die Sektion Bern, unterstützen Gaststudierende während ihres Aufenthalts durch ein Buddy System und durch die Organisation sozialer Anlässe. Die Mitarbeit in der esn Sektion vermittelt internationale soziale Kontakte, ist Gelegenheit Fremdsprachen zu üben, erlaubt Erfahrungen in der Studierendenmobilität zu sammeln und weiterzugeben und ist eine Gegenleistung für die erfahrene oder noch benötigte Unterstützung bei einem eigenen Auslandaufenthalt.

   Modell F