Certificate of Global Competence

Mit dem BFH-Zusatzzertifikat «Certificate of Global Competence» haben Studierende die Möglichkeit, sich im Verlaufe des Studiums explizit inter- und transkulturelle Kompetenzen anzueignen - und sich dafür auszeichnen zu lassen.

Alexander Post, ehemaliger Student in sozialer Arbeit, hat im Verlauf seines Studiums das BFH-Zusatzzertifikat "Certificate of Global Competence" erworben und sich dabei explizit inter- & transkulturelle Kompetenzen angeeignet. Diese Fähigkeiten sind ihm nun unter anderem bei seiner Arbeit auf dem Sozialdienst hilfreich, wo er häufig auf unterschiedliche Kulturen trifft.

Was ist das «Certificate of Global Competence»?

Das «Certificate of Global Competence» bietet die Möglichkeit, sich im Rahmen des ordentlichen Studiums zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen der Inter- und Transkulturalität anzueignen – und diese gegenüber künftigen Arbeitgebenden auszuweisen.

Wer kann das «Certificate of Global Competence» erwerben?

Das Zertifikat können grundsätzlich alle Bachelor- oder Masterstudierenden erwerben, sofern sie es früh genug in ihre Studienplanung mit einbeziehen.

Wie funktioniert das «Certificate of Global Competence»?

Für das «Certificate of Global Competence» erwerben Studierende keine Credits, sondern Portfolio-Punkte. Dies ermöglicht ihnen, die Aktivitäten auf ihre persönlichen und beruflichen Bedürfnisse abzustimmen und sich auch Leistungen und Aktivitäten, die sie ausserhalb des Studiums leisten, anrechnen zu lassen.

Welche Kompetenzen werden ausgewiesen?

Fachkompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen …

  • kennen eine Reihe von theoretischen Rahmenkonzepten, die es ihnen ermöglichen, ihre eigene Kultur und andere Kulturen zu analysieren.
  • können den Gegenstand der inter- oder transkulturellen Kompetenz definieren.
  • können die Relevanz von inter- oder transkultureller Kompetenz in ihrem beruflichen und sozialen Umfeld begründen.

Methodenkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können die theoretischen Grundlagen nutzen, um inter- und transkulturelle Situationen und Interaktionen zu analysieren.
  • sind in der Lage, in ihrem methodischen Handeln inter- und transkulturelle Aspekte zu berücksichtigen.
  • können Kooperationsnotwendigkeiten und -potentiale im internationalen Kontext erkennen und Kooperationen initiieren und unterstützen.

Sozialkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen …

  • können Beziehungen und Kommunikation auch über nationale, kulturelle und individuelle Grenzen hinweg mitgestalten.
  • können Kräfte im internationalen Kontext differenziert wahrnehmen.

Selbstkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen …

  • sind sich ihrer kulturellen Identität und deren Einfluss auf das eigene Handeln und Denken bewusst und setzen sich kritisch damit auseinander.
  • können sich auf unterschiedliche internationale sowie inter- und transkulturelle Situationen einlassen und diese aktiv mitgestalten.
   Modell F