Aktuelles und Hintergründe aus dem Fachbereich Soziale Arbeit der BFH
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02.12.2014

Newsletter 4/2014 – Fachbereich Soziale Arbeit

Der Newsletter erscheint 4x jährlich und informiert Sie über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Köpfe am Fachbereich, spannende Veranstaltungen und vieles mehr.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre und eine besinnliche Adventszeit!

Ihr Newsletter-Team
kommunikation.soziale-arbeitnoSpam@bfh.ch, T +41 31 848 36 00


Im Fokus
Eltern im Konflikt – weiterer Einsatz fürs Kindeswohl ist notwendig
Vielversprechende Berufsperspektiven mit dem Master in Sozialer Arbeit

Veranstaltungen
Impulsveranstaltung: «Bewährungsprobe Praxis – das neue Erwachsenenschutzrecht im Alltag der Altersarbeit»
Vielseitiges Weiterbildungsangebot
Nächste Infoveranstaltungen

3 Fragen an...
Marco Zingaro und Stephanie Disler, Praxisbegleitende am Fachbereich Soziale Arbeit

In eigener Sache
Datenumzug: Bibliothek Soziale Arbeit wechselt zum NEBIS-Verbund
Neuer Betreiber der Cafeteria HalleR

Publikationen
Geld allein macht nicht gesund

In den Medien
Schulsozialarbeit: Ein Schock beendet die Euphorie
Teurere Sozialhilfe – die Gründe des Kostenanstiegs
Solidarisches Wohnen in Lausanne

Simon Steger empfiehlt...
«Systemisches Case Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit» von Heiko Kleve, Britta Haye, Andreas Hampe-Grosser und Matthias Müller
 
 

Im Fokus

Eltern im Konflikt – weiterer Einsatz fürs Kindeswohl ist notwendig


Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) können in Konfliktfällen Mediationen anordnen. Wann und warum Kinder miteinbezogen werden sollten, erläutert die Badener Gerichtspräsidentin und Mediatorin Andrea Staubli im Interview. Mit dem neuen Recht habe sich für die Kinder vieles zum Besseren gewendet, bilanziert die Präsidentin des Schweizerischen Dachverbandes Mediation. Weitere Optimierungen seien aber notwendig.

Zum Interview...

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Schweizerischen Dachverbandes Mediation SDM-FSM.

Und hier finden Sie Weiterbildungen in Mediation und Konfliktmanagement und im Kindesschutz.

Vielversprechende Berufsperspektiven mit dem Master in Sozialer Arbeit

Soziale Arbeit kann an Schweizer Universitäten kaum mehr studiert werden. Daher kommt den Masterstudiengängen an den Fachhochschulen immer mehr Bedeutung zu. Eine Evaluationsstudie untersucht die Kompetenzentwicklung im Kooperationsmasterstudiengang der Fachhochschulen Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich sowie deren Passung auf die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt.

Eine Zusammenfassung der ersten Ergebnisse ist in der November-Ausgabe von «SozialAktuell» erschienen.

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Veranstaltungen

Impulsveranstaltung: «Bewährungsprobe Praxis – das neue Erwachsenenschutzrecht im Alltag der Altersarbeit»

27. Januar 2015
Seit 2013 bietet das neue Erwachsenenschutzrecht unter dem Titel «Eigene Vorsorge» die Möglichkeit, mit einem Vorsorgeauftrag bzw. einer Patientenverfügung Dispositionen zu treffen für den Fall der eigenen Urteilsunfähigkeit – beispielsweise als Folge einer fortgeschrittenen Demenz. Gleichzeitig wurde durch das neue Gesetz der Schutz von urteilsunfähigen Personen ausgebaut, die in Wohn- oder Pflegeeinrichtungen leben. Die Praxis der Altersarbeit ist von den erwähnten Neuerungen direkt betroffen, etwa in der generellen Beratung oder beim korrekten Vollzug der Vorschriften zu den bewegungseinschränkenden Massnahmen in der stationären Pflege. Die Impulsveranstaltung soll deshalb relevante Themen vertiefen und Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch bieten.

Weitere Informationen und Anmeldung

Nächste Infoveranstaltungen

Wir führen regelmässig Infoveranstaltungen zu unseren Weiterbildungen durch: aktuell in den Bereichen Systemische BeratungCase ManagementMediation und Konfliktmanagement, Change Management und Führungskompetenzen
Holen Sie sich vor Ort alle wichtigen Informationen. Wir freuen uns auf Sie!

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3 Fragen an...

Marco Zingaro und Stephanie Disler, Praxisbegleitende am Fachbereich Soziale Arbeit


Ein zentraler Bestandteil des Bachelorstudiums der Sozialen Arbeit ist die Praxisausbildung. Die Studierenden werden während ihrer Praktika von Vertretern der BFH begleitet. Marco Zingaro, Dozent, und Stephanie Disler, wissenschaftliche Assistentin, sind zwei von rund 25 Praxisbegleitenden.

Zum Interview...

Weitere Informationen zur Praxisausbildung während des Bachelorstudiums

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In eigener Sache

Datenumzug: Bibliothek Soziale Arbeit wechselt zum NEBIS-Verbund

Die Bibliothek des Fachbereichs Soziale Arbeit wechselt per Januar 2015 vom IDS Basel Bern in den NEBIS-Verbund. Sämtliche ausgeliehenen Medien werden im Dezember zurückgerufen. Sie müssen bis spätestens am Freitag, 19. Dezember 2014 zurückgegeben werden, sonst werden Mahngebühren fällig.
Ausführliche Informationen zum Datenumzug und zu den Neuerungen ab Januar 2015: www.bfh.ch/datenumzug

Neuer Betreiber der Cafeteria HalleR


Seit November 2014 betreibt ein neuer Anbieter die Cafeteria HalleR an der Hallerstrasse 8. Mit der Fondation gad Stiftung wurde ein Anbieter aus dem Bereich der Arbeitsintegration beauftragt. An jedem Wochentag wird mittags eine warme, gesunde und preiswerte Mahlzeit angeboten, ergänzt durch Suppen im Winter und einem ganzjährigen attraktiven Angebot an Salaten, die täglich frisch hergestellt werden. Auch das Auge isst mit: Desserts werden stilvoll in Weckgläsern angerichtet. Im Angebot stehen Kaffee aus fairem Handel und der qualitativ hochstehende Tee aus dem Familienbetrieb Länggass-Tee. Die Leitung hat Ursula Ayer inne.

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Publikationen

Geld allein macht nicht gesund

Durch die leeren Gänge der Hochschule fegen abends einzig die Putzfeen. Diese sind für den Autor bevorzugte Gesprächspartnerinnen: «Was würden Sie tun, um die Gesundheit von Arbeitslosen zu fördern?» «Ihnen mehr Geld geben!», hiess es nach kurzer Bedenkzeit. Darüber musste der Forscher eine Weile nachdenken. Aber recht gab er der Frau am Ende nicht.

Lesen Sie den Artikel von David Lätsch, Dozent der BFH, in der November-Ausgabe von «SozialAktuell».

 

In den Medien

Schulsozialarbeit: Ein Schock beendet die Euphorie

Der Fall B. hat im vergangenen Jahr die junge Schweizer Schulsozialarbeiter-Szene aufgeschreckt. Jahrelang hat der Pionier seines Fachs Buben u.a. in Köniz sexuell missbraucht. Am 11. November 2014 hat der Prozess gegen ihn begonnen. «Dieser Fall hat die Schulsozialarbeit auf den Boden der Realität geholt», sagte Daniel Iseli, Dozent der BFH, gegenüber dem «Bund». 

Der Bund, 11. November 2014

Teurere Sozialhilfe – die Gründe des Kostenanstiegs

Warum steigen die Ausgaben pro Sozialhilfe-Empfänger so rasant? Wer sind die Langzeitbezüger? Warum muss die Sozialhilfe immer mehr Massnahmen zur Wiedereingliederung ergreifen? Renate Salzgeber, Dozentin der BFH, hat gegenüber SRF Auskunft gegeben.

SRF online, 27. Oktober 2014

Solidarisches Wohnen in Lausanne

Wer in Lausanne ein freies Zimmer zur Verfügung hat, kann dieses an einen Sozialhilfe-Empfänger untervermieten. Für die Miete bürgt die Stadt. Das Projekt «Logement solidaire» soll einerseits die Sozialkosten dämpfen und andererseits den Wohnungsmarkt abkühlen. Ein Besuch bei einem Vermieter.

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Simon Steger empfiehlt...

«Systemisches Case Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit» von Heiko Kleve, Britta Haye, Andreas Hampe-Grosser und Matthias Müller


«Ich empfehle dieses Buch, weil Haye und Kleve darin ihr ‹Sechs-Phasen-Modell für die Falleinschätzung und die Hilfeplanung› darstellen. In ihrem Verständnis laufen Problemlösungsprozesse nicht linear ab, sondern häufig auch rückläufig. Zudem ergibt das Verhalten eines Menschen aus systemtheoretischer Sicht oft erst in einem sozialen Interaktionszusammenhang einen Sinn. Das ‹Sechs-Phasen-Modell› verbindet die Stärken des systemischen Arbeitens und des Case Managements. Es eignet sich insbesondere für das methodische Handeln in Organisationen, in denen Nutzerinnen und Nutzer der Sozialen Arbeit mehrfache Probleme aufweisen, oder für Hilfeprozesse, an denen verschiedene Institutionen beteiligt sind.»

Simon Steger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Soziale Arbeit. Für die Adaption des «Sechs-Phasen-Modells» in Ihrer Organisation steht er gerne zur Verfügung.
simon.stegernoSpam@bfh.ch

Das Buch ist in der Bibliothek des Fachbereichs Soziale Arbeit ausleihbar.

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