Aktuelles und Hintergründe aus dem Departement Soziale Arbeit der BFH
Wird der Newsletter in Ihrem Webmail nicht richtig dargestellt?
Newsletter online lesen »
 
 
View newsletter online
View newsletter online
19.06.2018

Newsletter 2/2018 – Departement Soziale Arbeit

Der Newsletter erscheint 4x jährlich und informiert Sie über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Köpfe am Departement, spannende Veranstaltungen und vieles mehr.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Ihr Newsletter-Team
kommunikation.soziale-arbeit@bfh.ch, T +41 31 848 36 00


Im Fokus
Studienreise nach Antwerpen: Begegnung mit der Superdiversität
Unter der Lupe: Sensibilisierung für Gleichstellungsfragen im Asylbereich
BFH Soziale Arbeit: Persönlichkeitsentwicklung im Bachelor

Veranstaltungen
Tagung «Körper-Kontakt: Der Körper als Medium der Sozialen Arbeit»
Berner Mediationstag 2018: Mit Kopf, Herz, Hand – Konfliktbearbeitung ganzheitlich
Fachtag mit Eia Asen: Mentalisierungs-Inspirierte Beratung mit Kindern, Jugendlichen und Familien
Vielseitiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen
Weiterbildung
Master of Science

In eigener Sache
Departement Soziale Arbeit übergibt 69 Diplome
Ausgezeichnete Abschlussarbeiten in der Edition Soziothek

Publikationen
Schweizer Familien: Gefangen im traditionellen Modell
Einführung der Schulsozialarbeit: Die Sicht der Lehrpersonen
Wird Schulsozialarbeit selektiv genutzt?

Aufgeschnappt
Jubiläumsserie sozialinfo

In den Medien
50+ und arbeitslos – Wege aus der Altersfalle
Algorithmen in der Sozialverwaltung. Warum Daten keine Verantwortung übernehmen können
«Frau Fredrich, wie leben arme Kinder in der Schweiz?»

Wiebke Twisselmann empfiehlt ...
Brigitte Ruckstuhl, Elisabeth Ryter: Von der Seuchenpolizei zu Public Health
 
 

Im Fokus

Studienreise nach Antwerpen: Begegnung mit der Superdiversität


Vielfalt zeichnet die belgische Hafenstadt Antwerpen aus. Sie ist Schmelztiegel zahlreicher Nationalitäten, Sprachen und Religionszugehörigkeiten. 24 Studierende der Sozialen Arbeit machten sich im Februar auf, um den Umgang mit Heterogenität in einem der grossen Ballungszentren Europas kennenzulernen. Mit-Organisatorin Simone Gäumann blickt zurück.

Zum Beitrag

Unter der Lupe: Sensibilisierung für Gleichstellungsfragen im Asylbereich

© Stadt Winterthur

Eine von der Kantonalen Fachkommission für Gleichstellungsfragen in Auftrag gegebene Studie der BFH untersuchte anhand von qualitativen Interviews mit Mitarbeitenden des Asylwesens, welche gleichstellungsbezogenen Themen in Asylzentren und Kursen für Geflüchtete erkennbar werden und welche Massnahmen sich anbieten, um damit verbundene Herausforderungen lösungsorientiert angehen zu können.

Zum Beitrag

BFH Soziale Arbeit: Persönlichkeitsentwicklung im Bachelor


Die berufsrelevanten Selbst- und Sozialkompetenzen zu kennen und zu entwickeln ist für angehende Fachkräfte der Sozialen Arbeit unerlässlich. Die BFH Soziale Arbeit geht innovative Wege, um die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Studierenden zu fördern. 

Mehr Informationen zur Persönlichkeitsentwicklung im Bachelor

Mehr zur Internationalen Tagung «Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in Hochschulausbildungen» (12./13. Oktober 2018 in Bern)

nach oben

 

Veranstaltungen

Tagung «Körper-Kontakt: Der Körper als Medium der Sozialen Arbeit»


7./8. September 2018, BFH, Hallerstrasse 10, 3012 Bern

Die Begegnung zweier Menschen ist immer auch eine Begegnung zweier Körper. Physischer Kontakt aber kann sowohl Verbindung schaffen als auch zunichtemachen. Fachleute der Sozialen Arbeit sollten ihn daher souverän handhaben können. Die Tagung «Körper-Kontakt: Der Körper als Medium der Sozialen Arbeit» widmet sich dieser Herausforderung. Sie lädt zum Austausch von Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit und verwandter Professionen ein.

Mehr Informationen

Berner Mediationstag 2018: Mit Kopf, Herz, Hand – Konfliktbearbeitung ganzheitlich


7. November 2018, BFH, Hallerstrasse 10, Bern

Der diesjährige Berner Mediationstag zum Thema «Mit Kopf, Herz, Hand – Konfliktbearbeitung ganzheitlich» setzt sich mit den verschiedenen ganzheitlichen Zugängen in der Konfliktbearbeitung auseinander und regt dazu an, sie gezielt zu nutzen. Namhafte Referentinnen und Referenten sowie interessante Diskussionen erwarten Sie.

Mehr Informationen

Fachtag mit Eia Asen: Mentalisierungs-Inspirierte Beratung mit Kindern, Jugendlichen und Familien


15. November 2018, BFH, Schwarztorstr. 48, 3007 Bern

Eia Asen stellt den Ansatz des Mentalisierens vor, angereichert mit Video-Demonstrationen aus seiner eigenen Praxis und Übungen zum praktischen Ausprobieren für eine einladende Arbeit in (Multi)Familien-, Paar- und Einzel-Settings. Der Fachtag inspiriert zu einem forschenden, neugierigen Blick auf mentale Zustände und bietet vielfältige methodische und spielerische Anregungen, Familien und ihre Mitglieder in ihrer Mentalisierungsfähigkeit zu stärken.

Mehr Informationen

Vielseitiges Weiterbildungsangebot

Wir bieten Ihnen praxisorientierte Qualifikationsmöglichkeiten auf den drei Weiterbildungsstufen Master, Diploma und Certificate of Advanced Studies. Sie möchten ein Thema punktuell vertiefen? Beachten Sie unser Kurs- und Fachkurs-Angebot.

Neu im Angebot sind beispielsweise die folgenden Angebote:

Ansprüche auf Ergänzungsleistungen (10./11. September 2018, 9.15-16.45 Uhr)
Gelingende Zusammenarbeit in Gruppen und Teams (20./21. September 2018, 8.45-16.45 Uhr)
MAS Systemische Supervision (Einstieg mit dem CAS Systemische Beratung: Grundhaltungen, Prämissen und Methoden)

Für Kurzentschlossene gibt es ausserdem Platz in den folgenden Kursen und Studiengängen:

CAS Systemische Beratung mit Familien, Paaren und Gruppen (24 Studientage, August 2018 bis April 2019)
Fachkurs Case Management (12 Tage, August – Dezember 2018)
Fachkurs Mediation (12 Tage, August bis Dezember 2018)
Kindes- und Erwachsenenschutz: Basiswissen für die Soziale Arbeit (8./9. August 2018, 9.00-16.45 Uhr)
Fachkurs Methodisches Handeln mit Risikogruppen (9 Tage, ab 22. August 2018)
Schulsozialarbeit: Profil und methodische Vielfalt gewinnen (4 Tage, August bis November 2018, 9.00-16.45 Uhr)
CAS Organisationen im Wandel (23 Tage, September 2018 bis Juni 2019)
Fachkurs Verfahrensleitung im Kindes- und Erwachsenenschutz (12 Studientage, September 2018 bis März 2019)
Fachkurs Kindesschutz für Fachkräfte der frühen Kindheit (8 Kurstage, September 2018 bis April 2019)
Fachkurs Koordinatorin/Koordinator im Familienrat – Family Group Conference (8 Tage, September 2018 bis Juni 2019)
Diversity Grundlagentraining – Vielfalt an Schulen als Ressource erkennen und einsetzen (6./7. September 2018, 9.00-16.45 Uhr)
Basiswissen Trauma – Umgang und Gesprächsführung mit traumatisierten Menschen (13./14. September 2018, 8.45–16.45 Uhr)
Umgang mit komplexen Konflikten, Ausgrenzung und Gewalt in Schulen  (19. September 2018, 9.00-16.45 Uhr)
Resilienz – Widerstandsfähigkeit im Arbeitsalltag (19.September 2018, 8.45-16.45 Uhr)
Fachkurs Erwachsenenschutz (8 Studientage, Oktober 2018 bis März 2019)
Professionelle Kindeswohlabklärungen – Einführung in ein neues Instrument für die Schweiz (28./29. November 2018, 9.00-16.45 Uhr)

nach oben

 

Nächste Infoveranstaltungen

Weiterbildung

Wir führen regelmässig Infoveranstaltungen zu unseren Angeboten durch: aktuell in den Bereichen Mediation und Konfliktmanagement, Management, Systemische Beratung und Supervision sowie Case Management.

Master of Science

Die nächsten Infoveranstaltungen für den Master of Science in Sozialer Arbeit finden Sie auf masterinsozialerarbeit.ch.

Holen Sie sich vor Ort alle wichtigen Informationen.

nach oben

 

In eigener Sache

Departement Soziale Arbeit übergibt 69 Diplome


An der Feier vom 27. April 2018 haben 65 Frauen und Männer ihr Bachelor-Diplom erhalten. Sie sind nun berechtigt, den Titel «Bachelor of Science BFH in Sozialer Arbeit» zu tragen. Das Master-Diplom und damit den Titel «Master of Science BFH in Sozialer Arbeit» erlangten vier Personen.

Mehr Informationen

Ausgezeichnete Abschlussarbeiten in der Edition Soziothek

Die Edition Soziothek publiziert sozialwissenschaftliche Literatur: hervorragende Bachelor- und Masterthesen sowie Studien von Hochschulen und anderen öffentlichen oder privaten Stellen. Die Publikationen stehen grösstenteils zum kostenlosen Download auf soziothek.ch bereit. Auch die Abschlussarbeiten, die vom Verein Alumni BFH Soziale Arbeit ausgezeichnet wurden, finden Sie in der Edition Soziothek – zum Beispiel «(un)doing gender von Jugendarbeiter_innen im Jugendtreff: Eine Ethnografie im Feld der Offenen Jugendarbeit der Deutschschweiz» Master-Thesis von Rahel-Barbara Müller und Stefanie Plutschow oder «Professionalität und das Tripelmandat im Kontext der individuellen Sozialhilfe des Kantons Bern» Bachelor-Thesis von Corinne Matti und Alexander Daniel Post.

nach oben

 

Publikationen

Schweizer Familien: Gefangen im traditionellen Modell


Familien in der Schweiz leben oft ein traditionelles Familienmodell, obschon sie andere Vorstellungen haben. Damit Wunsch und Realität stärker in Einklang gebracht werden können, müssten sich die Rahmenbedingungen ändern. Doch dies ist nur in kleinen Schritten möglich.

Zum Beitrag im Blog knoten & maschen

Einführung der Schulsozialarbeit: Die Sicht der Lehrpersonen

Wie schätzen Lehrpersonen die Einführung der Schulsozialarbeit in den ersten zwei Jahren ihrer Tätigkeit ein? Der Artikel thematisiert eine Untersuchung der BFH: Ziel war es, mehr über die besonders kritischen Punkte der Einführung zu erfahren.  

Sozial Aktuell Nr. 5, Mai 2018

Beitrag im Blog knoten & maschen zu diesem Thema

Wird Schulsozialarbeit selektiv genutzt?

Die Einführung der Schulsozialarbeit verlief nicht immer ohne Schwierigkeiten. Der Artikel überprüft anhand einer Befragung in 25 Berner Gemeinden, was die Nutzung der Schulsozialarbeit hemmt oder begünstigt.

Rüegg, R.; Pfiffner, R.; Disler, S. (2018): Wird Schulsozialarbeit selektiv genutzt? Empirische Befunde über nutzerförderliche und nutzenhemmende Faktoren für Lehrpersonen aus 25 Berner Gemeinden. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit, Nr. 21/22, S. 31-47.

nach oben

 

Aufgeschnappt

Jubiläumsserie sozialinfo

Zu ihrem 15-Jahre-Jubiläum hat sozialinfo auf ihrer Website eine versierte Artikelserie zu Sozialen Institutionen zwischen Anpassung und Selbstbehauptung, den Sozialstaat im Umbruch und die unsichtbare Armut in der Schweiz veröffentlicht. Unter anderem kommt auch Michelle Beyeler, Dozentin der BFH, zu Wort.

Zur Serie

nach oben

 

In den Medien

50+ und arbeitslos – Wege aus der Altersfalle

Der Dok-Film «50+ und arbeitslos» zeigt vier Menschen im Kampf um Arbeit, Selbstachtung und Lebensmut. Vier Wege aus der Resignation in ein neues Leben – ob mit oder ohne bezahlte Arbeit.

SRF 1 «DOK», 7. Juni 2018

Algorithmen in der Sozialverwaltung. Warum Daten keine Verantwortung übernehmen können

In Zeiten von Big Data werden Algorithmen auch eingesetzt, um Probleme der Sozialverwaltung zu lösen. Wir dürfen Technik aber nicht dafür verwenden, Verantwortung zu verschieben und unpopuläre Massnahmen zu legitimieren, kritisiert die Politologin Lena Ulbricht.

Deutschlandfunk Kultur, Politisches Feuilleton, 29. Mai 2018

«Frau Fredrich, wie leben arme Kinder in der Schweiz?»

In der Schweiz gelten rund 270 000 Kinder als arm oder von Armut bedroht. Wie kann das sein, in einem so reichen Land? Bettina Fredrich von Caritas Schweiz über ein unsichtbares Phänomen, prekäre Lebensverhältnisse und einen Staat, der Familien besser unterstützen sollte.

Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi, 22. April 2018

nach oben

 

Wiebke Twisselmann empfiehlt ...

Brigitte Ruckstuhl, Elisabeth Ryter: Von der Seuchenpolizei zu Public Health


Die Geschichte der Zusammenhänge von Gesundheit und Armut ist lang und nicht zu Ende. Die beiden Historikerinnen Brigitte Ruckstuhl und Elisabeth Ryter gehen in ihrem 2017 erschienenen Buch «Von der Seuchenpolizei zu Public Health» bis ins 18. Jahrhundert zurück, um die Entwicklung der «Öffentlichen Gesundheit» in der Schweiz aufzuzeigen. Mit Zahlen, Fakten und spannendem Bildmaterial, geschrieben in einem höchst lesenswerten, man möchte fast sagen unterhaltsamen Stil. Das Buch ist ein Fundus für alle, die sich für die Auswirkungen vom Leben in Armut interessieren. Aufgezeigt wird, wie im Laufe der letzten 250 Jahre in der Schweiz immer wieder nur durch staatliche Massnahmen die Gesundheit der Gesamtbevölkerung verbessert werden konnte. Kranke Arme und arme Kranke haben wir auch in der Schweiz immer noch. Die Geschichte muss weitergeschrieben werden.

Wiebke Twisselmann ist Vizerektorin Lehre der BFH und leitet die 3. Nationale Tagung Gesundheit & Armut, die am 22. Juni 2018 in Bern stattfinden wird.

Das Buch steht in der Bibliothek des Departements Soziale Arbeit zur Ausleihe zur Verfügung.

nach oben