Aktuelles und Hintergründe aus dem Departement Soziale Arbeit der BFH
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27.03.2018

Newsletter 1/2018 – Departement Soziale Arbeit

Der Newsletter erscheint 4x jährlich und informiert Sie über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Köpfe am Departement, spannende Veranstaltungen und vieles mehr.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Ihr Newsletter-Team
kommunikation.soziale-arbeit@bfh.ch, T +41 31 848 36 00


Im Fokus
«Warum arm und krank?» Portraits von Betroffenen
Zeitgemäss oder erneuerungsbedürftig? Kindesschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Veranstaltungen
9. Internationales Kolloquium für einen besseren Schutz von Kindern in der Schweiz: Verbot von Körperstrafen
Vielfalt mit Qualität. Bewährtes und Neues in der Schulsozialarbeit
Tagung «Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in Hochschulausbildungen» 2018
Vielseitiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen
Weiterbildung
Master of Science

In eigener Sache
Das Echo der Zeit berichtet über die Veranstaltung «Wege der Versöhnung»
Call for Papers zur Tagung «Körper-Kontakt: Der Körper als Medium der Sozialen Arbeit»

3 Fragen an...
Elena Obreschkow, Teilnehmerin im CAS Klärungshilfe in Konflikten

Publikationen
«Bei guter Führung ...»
Leitfaden Mediation im Kindesschutz

Aufgeschnappt
Symposium Anders normal – normal anders
Flucht als Thema einer Ausstellung im Bernischen Historischen Museum
Touchdown. Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom

In den Medien
Frauenhandel: Wie schützt die Schweiz Betroffene?
Sandro ist 35, hat das Down-Syndrom und ist sein eigener Chef
«Biometrische Karte bringt Ärmeren sehr viel»

Pascal Coullery empfiehlt ...
Vom Traum, reich zu sein. Armutszeugnisse aus der Schweiz
 
 

Im Fokus

«Warum arm und krank?» Portraits von Betroffenen


An der 3. Nationalen Tagung Gesundheit & Armut am 22. Juni feiert ein besonderer Film Premiere. Weil die Tagung die ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen in unserer Gesellschaft diskutiert, portraitiert eine Kurzdokumentation Menschen, die täglich sehr persönlich mit dem Arm- und Kranksein kämpfen. Der Sozialarbeiter und Filmemacher Giorgio Andreoli spricht im Interview über sein Projekt, das er im Auftrag der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS als Mitorganisatorin der Tagung realisiert.

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Zeitgemäss oder erneuerungsbedürftig? Kindesschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

8.-9. November 2018, Gurten Bern

Der 1. Nationale Qualitätsdialog diskutiert die Perspektiven im Kindesschutz in einer neuartigen «Unkonferenz». Am Qualitätsdialog können die Teilnehmenden Themen des Kindesschutzes in unterschiedlichen Gefässen einbringen: Was ist für sie wichtig, um die Qualität im Kindesschutz weiterzuentwickeln?

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Veranstaltungen

9. Internationales Kolloquium für einen besseren Schutz von Kindern in der Schweiz: Verbot von Körperstrafen


3. und 4. Mai, Inselspital, Bern

Die Veranstaltung thematisiert Forschungsarbeiten auf den Gebieten des Kinderrechts und des Schutzes von Minderjährigen. Im interdisziplinären Dialog sollen Impulse für konkrete Massnahmen und weitere wissenschaftliche Forschung gesetzt werden, um Missbrauch und Ausbeutung von Kindern, den Kinderhandel, Folter und alle Formen von Gewalt gegen Kinder zu beenden. Die BFH-Dozentin Andrea Hauri nimmt dort an einer Podiumsdiskussion teil.

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Vielfalt mit Qualität. Bewährtes und Neues in der Schulsozialarbeit

6. Juni, 8.30-16.45 Uhr, BFH, Hallerstrasse 10, Bern

Schulsozialarbeit ist ein vielfältiges Arbeitsgebiet, in dem tagtäglich Professionalität und Qualität erwartet wird. Die 6. Fachtagung der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial
blickt auf bisher Bewährtes zurück und schaut nach vorne auf Neues. Mit der Frage nach Qualität in der Schulsozialarbeit erwartet die Teilnehmenden ein spannendes und abwechslungsreiches Tagungsprogramm in bewährter Form, mit Referaten am Vormittag und Workshops am Nachmittag.

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Tagung «Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in Hochschulausbildungen» 2018


12.-13. Oktober 2018, BFH, Hallerstrasse 10, Bern

Studierende zu starken Persönlichkeiten auszubilden, ist eines unserer zentralen Anliegen. Denn gerade Fachpersonen im sozialen und gesundheitlichen Bereich sowie Lehrpersonen brauchen ein hohes Mass an Selbst- und Sozialkompetenzen. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Reflexion sozialer Interaktionen fördern wir deshalb explizit: als übergeordnete Lernziele im gesamten Studium und in eigens dafür geschaffenen Modulen, die auf unseren Forschungsergebnissen basieren. 

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Vielseitiges Weiterbildungsangebot

Wir bieten Ihnen praxisorientierte Qualifikationsmöglichkeiten auf den drei Weiterbildungsstufen Master, Diploma und Certificate of Advanced Studies. Sie möchten ein Thema punktuell vertiefen? Beachten Sie unser Kurs- und Fachkurs-Angebot.

Neu im Angebot sind beispielsweise die folgenden Angebote:

Fachkurs Sozialberatung (8 Tage, ab 23. Mai 2018)
Paarkonflikte und gelingende Beziehungen (28./29. Mai 2018)
Krisenintervention mit der Methode des Themenzentrierten Theaters TZT® (1.5 Tage, 30. Mai und 22. Juni 2018)
MAS Systemische Supervision (Einstieg mit dem CAS Systemische Beratung: Grundhaltungen, Prämissen und Methoden)

Für Kurzentschlossene gibt es ausserdem Platz in den folgenden Kursen und Studiengängen:

Lean Management im Sozial- und Gesundheitswesen (12. April 2018, 8.45-16.45 Uhr)
Moderation von Grossgruppen
(1./2. Mai 2018, 8.45–16.45 Uhr)
Auftritt und Wirkung: Gestaltung von Präsenz
(7./8. Mai 2018, 8.45-16.45 Uhr)
Beratungsgespräche (7./8. Mai und 19./20. Juni 2018, 8.45-16.45 Uhr)
Schulsozialarbeit in Kindergarten und Unterstufe (17./18. Mai 2018, 9.00-16.45 Uhr)
Zu weit weg – zu nah – Prävention von sexuellen Übergriffen (4. Juni 2018, 9.00-16.45 Uhr)
Mut zu Elternarbeit und Elternbildung (8. Juni 2018, 9.00-16.45 Uhr)
Einführung Sozialversicherungsrecht (12./13. und 26./27. Juni 2018)
Mut zur Arbeit mit Gruppen und Klassen (15. Juni 2018, 9.00-16.45 Uhr
CAS Kindesschutz (23 Studientage, Juni 2018 bis Mai 2019)
Fachkurs Methodisches Handeln mit Risikogruppen (ab 22. August 2018)
Fachkurs Case Management
(12 Tage August – Dezember 2018)

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Nächste Infoveranstaltungen

Weiterbildung

Wir führen regelmässig Infoveranstaltungen zu unseren Angeboten durch: aktuell in den Bereichen Mediation und Konfliktmanagement, Management, Systemische Beratung und Supervision sowie Case Management.

Master of Science

Die nächsten Infoveranstaltungen für den Master of Science in Sozialer Arbeit finden Sie auf masterinsozialerarbeit.ch.

Holen Sie sich vor Ort alle wichtigen Informationen.

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In eigener Sache

Das Echo der Zeit berichtet über die Veranstaltung «Wege der Versöhnung»


Die «bleiernen Jahre» in Italien waren geprägt von zahlreichen Anschlägen extremistischer Gruppierungen (lotta armata). Linke und rechte bewaffnete Gruppierungen ermordeten in Italien über 400 Menschen. Nach Jahrzehnten der strafrechtlichen Aufarbeitung begann 2008 in aller Stille ein Mediationsprozess zwischen ehemaligen Verantwortlichen der lotta armata und von ihren Anschlägen betroffenen Personen. Beteiligte und Mediatoren kamen nun nach Bern und erzählten an der Berner Fachhochschule von ihren Wegen der Versöhnung. Ein Beitrag des Echo der Zeit widmete sich der Veranstaltung.

Zum Beitrag von Radio SRF

Call for Papers zur Tagung «Körper-Kontakt: Der Körper als Medium der Sozialen Arbeit»


Die Begegnung zweier Menschen ist immer auch eine Begegnung zweier Körper. Interessierte sind aufgerufen Tagungsbeiträge einzureichen, die den Körper als Medium in der Sozialen Arbeit thematisieren. Neben theoretischen und empirischen Arbeiten sind Beiträge aus der Praxis willkommen, in denen beispielhaft Körperkontakt bewusst in die eigene Arbeit mit Klientinnen und Klienten integriert wird.

Weitere Informationen

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3 Fragen an...

Elena Obreschkow, Teilnehmerin im CAS Klärungshilfe in Konflikten


Schwierige Gefühle können Mediations- und Beratungsprozesse blockieren und Lösungen erschweren. Der Klärungshilfe liegt die Annahme zugrunde, dass ein Ausstieg aus emotional geprägten Konfliktsituationen gelingen kann, wenn die schwierigen Gefühle geklärt werden. Elena Obreschkow absolvierte das CAS Klärungshilfe in Konflikten als diplomierte Mediatorin mit Schwerpunkt im öffentlichen Bereich und Trainerin in Konfliktkompetenz. Bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist sie als Gewerkschaftssekretärin und Sektionscoach im Zentralsekretariat für SEV tätig.

Zum Interview

Informationen zum CAS Klärungshilfe in Konflikten

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Publikationen

«Bei guter Führung ...»


Was bedeutet «gute Führung» in einer NGO? Wie können Theorie, Methoden und Praxis miteinander verbunden werden. Im Portrait des VPOD-Magazins gibt BFH-Dozent Michael Herzka zu diesen und anderen Fragen Auskunft.

VPOD-Magazin, Dezember 2017

Leitfaden Mediation im Kindesschutz


Für die Mediation im Kindesschutz gibt es noch keine einheitlichen Standards. Die Auftragserteilung, die Vorgehensweise und die Zusammenarbeit zwischen den KESB und den Mediatorinnen und Mediatoren sind entsprechend vielfältig. Der vorliegende Leitfaden wurde von einer Arbeitsgruppe ausgebildeter Mediatorinnen und Mediatoren erarbeitet, die in unterschiedlichen Funktionen im Kindesschutzes tätig sind, um hier Orientierung zu geben.

Allemann Bernhard, Borner Barbara, Domenig Claudio, Hasler-Arana Patricia, Kindler Adrian, Lutz Tanja, Riedl Kerstin, Wermuth Esther, Williner Claudia (2018). Leitfaden Mediation im Kindesschutz. Grundlagen, Indikation, Arbeitsweisen, Zusammenarbeit 

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Aufgeschnappt

Symposium Anders normal – normal anders


Von der Vision zum selbstverständlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung

Freitag, 20. April 2018, Park Hyatt Zürich 

Die Martin-Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum und veranstaltet zu dieser Gelegenheit ein Symposium zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, u.a. mit Vertretern aus dem Kanton Bern, die das Modell der Subjektfinanzierung vorstellen werden.

Mehr Informationen

Flucht als Thema einer Ausstellung im Bernischen Historischen Museum


Seit Januar zeigt das Bernische Historische Museum eine Ausstellung, die Geschichten von Menschen auf der Flucht erzählt. Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wie es sich anfühlt, an einem Ort anzukommen, an dem niemand auf einen wartet. Und sie sehen, wer in der Schweiz und in anderen Ländern Schutz erhält.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Touchdown. Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom


Noch bis zum 23. Mai zeigt das Berner Zentrum Paul Klee eine Ausstellung über die Geschichte des Down-Syndroms. Die Ausstellung wurde von Menschen mit und ohne Down-Syndrom gemeinsam gestaltet und zeigt auch Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit Down-Syndrom.

Mehr Informationen zur Ausstellung

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In den Medien

Frauenhandel: Wie schützt die Schweiz Betroffene?

SRF berichtet über Menschenhandel in der Schweiz. Die meisten Fälle, die aufgedeckt werden, betreffen Frauen. Die Sendung «Input» fragt nach, wie es mit dem Schutz der Opfer aussieht.

Radio SRF 2 Kultur, Kontext, 21. März 2018

Sandro ist 35, hat das Down-Syndrom und ist sein eigener Chef

Wie viel Freiheit haben Menschen mit einer geistigen Behinderung? Uns ist es wohl, wenn sie betreut und umsorgt sind. Doch: Sperren wir diese Menschen mit dieser Unterstützung in einen Käfig der Nächstenliebe? «Input» zeigt an zwei Beispielen, wie Menschen mit einer geistigen Behinderung autonom leben können.

Radio SRF 3, Input, 11. März 2018

«Biometrische Karte bringt Ärmeren sehr viel»

Aadhaar: So heisst ein Identifizierungsprogramm in Indien. An fast 50'000 Stationen im Land können die Fingerabdrücke und die Iris der 1,3 Milliarden Inderinnen und Inder erfasst werden. Ziel der biometrischen Datenbank ist, zu erfahren, wer Anrecht auf Sozialleistungen hat. SRF thematisiert im «Rendez-vous» die Vor- und Nachteile dieses Programms.

Radio SRF1, Rendez-vous, 18. Januar 2018

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Pascal Coullery empfiehlt ...

Vom Traum, reich zu sein. Armutszeugnisse aus der Schweiz


Der Journalist Walter Däpp und der Fotograf Hansueli Trachsel haben 21 armutsbetroffene Menschen portraitiert – mit ihren Hoffnungen und Ängsten, ihren Freuden und Leiden, ihrem Frust und – wie es der Titel andeutet – ihren Träumen. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder in diesem Buch geblättert, weil es der Armut ein Gesicht und eine Stimme gibt und auf eine bewegende und gleichzeitig würde- und respektvolle Art zeigt, was wir alle natürlich wissen, im Alltag aber vielleicht vergessen: dass hinter all den Statistiken und Quoten, die unseren Hochschulalltag prägen, Menschen stehen, Menschen, die mitten unter uns leben, aber doch an Vielem nicht teilhaben können.

​​Pascal Coullery ist an der BFH Dozent mit Schwerpunkt Sozialrecht.

Das Buch steht in der Bibliothek des Departements Soziale Arbeit zur Ausleihe zur Verfügung.

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