Aktuelles und Hintergründe aus dem Fachbereich Soziale Arbeit der BFH
Wird der Newsletter in Ihrem Webmail nicht richtig dargestellt?
Newsletter online lesen »
 
 
View newsletter online
View newsletter online
15.3.2016

Newsletter 1/2016 – Fachbereich Soziale Arbeit

Der Newsletter erscheint 4x jährlich und informiert Sie über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Köpfe am Fachbereich, spannende Veranstaltungen und vieles mehr.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre und einen schönen Frühlingsanfang!

Ihr Newsletter-Team
kommunikation.soziale-arbeit@bfh.ch, T +41 31 848 36 00


Im Fokus
Der Master in Sozialer Arbeit lohnt sich!
Leitfaden «Richtig kommunizieren – bloss wie?»
Soziale Arbeit in Marseille – eindrückliche Studienreise

Veranstaltungen
Abendveranstaltung Mediation – Hocheskalierte Konflikte in Familie und Arbeitswelt
2. Nationale Tagung Gesundheit & Armut
Berner Beratungstagung: Wann und wie wirkt Beratung?
Vielseitiges Weiterbildungsangebot

Nächste Infoveranstaltungen
Weiterbildung
Master of Science

3 Fragen an...
Rory Truell, Generalsekretär des Internationalen Verbands für Sozialarbeitende (IFSW)

In eigener Sache
MAS Systemische Beratung durch Verband SYSTEMIS.CH anerkannt

Publikationen
Gute Erfahrungen mit Gewaltprävention in jugendlichen Paarbeziehungen
Formen der Gewalt unter Jugendlichen in der Schweiz
Ungleichheit in der Schweiz

In den Medien
Mehrheit der Betriebe für Lohnanalysen
Weitere sehens- und lesenswerte Medienbeiträge

Matthias von Bergen empfiehlt...
«Organisierte Armut. Sozialhilfe aus wissenssoziologischer Sicht» von Christoph Mader und Eva Nadai
 
 

Im Fokus

Der Master in Sozialer Arbeit lohnt sich!


Auf dem Arbeitsmarkt sind die Kompetenzen von Masterabsolventinnen und -absolventen sehr gefragt. So lautet der Tenor von vier Fachleuten, die in den brandneuen Kurzfilmen zum Masterstudium zu Wort kommen. Analytisches Denken und konzeptuelles Gestalten sind Fähigkeiten, die im Master vermittelt werden. Sie sind in einem sich stark wandelnden Umfeld äusserst bedeutsam. Entsprechend habe sich ihr eine ganz neue Arbeitswelt aufgetan, meint eine Absolventin. Dazu gehören so vielfältige Aufgaben wie neue Angebote zu entwickeln und umzusetzen, Programme zu evaluieren und weiterzuentwickeln, Mitarbeitende zu führen, in einer Forschungsgruppe tätig zu sein oder auch in der Lehre zu arbeiten. 

Die informativen Kurzfilme beantworten wichtige erste Fragen zu den beruflichen Perspektiven nach einem Abschluss des Masterstudiums in Sozialer Arbeit. 

Stimmen zum Masterstudiengang 

Leitfaden «Richtig kommunizieren – bloss wie?»


Sozialdienste und Sozialbehörden müssen mit einer Vielzahl von Zielgruppen kommunizieren: mit ihren Angestellten, ihren Klientinnen und Klienten, mit anderen Behörden und Gremien, mit den Medien und der breiten Öffentlichkeit. Der neuaufgelegte Leitfaden «Richtig kommunizieren – bloss wie?» gibt hilfreiche Hinweise, wie erfolgreiche Kommunikation gelingen kann. Es geht um das Verfassen einer Medienmitteilung, die Eigenheiten eines Radio-Interviews oder auch um die Wichtigkeit der internen Kommunikation. Checklisten helfen, in der Krise den Überblick zu behalten. 

Die Broschüre können Sie auch gedruckt bestellen unter kommunikation.soziale-arbeit@bfh.ch

Soziale Arbeit in Marseille – eindrückliche Studienreise


Vom 15. bis 20. Februar 2016 ist eine 28-köpfige Gruppe von Studierenden und Mitarbeitenden der BFH nach Marseille gereist. Ziel der Reise war es, Praxiseinrichtungen der Sozialen Arbeit zu besuchen, sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Ausbildungsstätten der Sozialen Arbeit auszutauschen und gleichzeitig Kultur und Stadt zu erleben.

Caroline Pulver, wissenschaftliche Mitarbeiterin, berichtet.

nach oben

 

Veranstaltungen

Abendveranstaltung Mediation – Hocheskalierte Konflikte in Familie und Arbeitswelt

Mittwoch, 23. März 2016, 18.00–19.00 Uhr

Hocheskalierte Konflikte und der Umgang mit hochstrittigen Parteien stellen hohe Anforderungen an Fach- und Führungspersonen, die sich im gesellschaftlichen Leben und im Beruf damit befassen. Welche psychologische und soziale Dynamik spielt sich hier ab? Wie lässt sich das Verhalten der Betroffenen erklären? Welche Methoden und Techniken sind im Umgang mit hochstrittigen Parteien hilfreich? Was kann Mediation in diesen Situationen bewirken und wo hat sie ihre Grenzen?

Der bekannte Therapeut und Mediator Heiner Krabbe lässt uns in seinem Referat an seinem umfangreichen Wissen und seinen Erfahrungen im Umgang mit hochstrittigen Parteien teilhaben.

Weitere Informationen und Anmeldung

2. Nationale Tagung Gesundheit & Armut


Am Freitag, 24. Juni 2016 findet in Bern die 2. Nationale Tagung Gesundheit & Armut statt. Die Tagung richtet sich an Fachpersonen, die sich mit Gesundheitsfragen von armutsbetroffenen Menschen auseinandersetzen. Referentinnen und Referenten aus Praxis, Forschung, Politik und Verwaltung werden das Themenfeld in seiner ganzen Breite beleuchten.

Weitere Informationen und Anmeldung

Medientipp:
Wer arm ist, stirbt früher. Wie soziale Unterschiede die Gesundheit bestimmen
SWR2 Wissen, 26. Januar 2016

Berner Beratungstagung: Wann und wie wirkt Beratung?

Freitag, 9. September, 13.00 Uhr, bis Samstag, 10. September 2016, 12.30 Uhr

Beratung ist unumstritten eine zentrale Tätigkeit in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit. Dies zeigt sich nicht zuletzt in einer Vielzahl von Standardwerken und Publikationen zu Beratungsansätzen, Beratungsmethoden und Beratungsfeldern. Im Rahmen der 1. Berner Beratungstagung setzen wir einen anderen Fokus: Es interessieren aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Beratung und methodische Innovationen sowie deren Bedeutung für das eigene beraterische Handeln. Im Anschluss an die Hauptreferate werden die dargestellten Inhalte im gemeinsamen «Reflexionsraum» mit der eigenen Tätigkeit als Beraterin oder Berater in der Sozialen Arbeit in Verbindung gesetzt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Vielseitiges Weiterbildungsangebot

Wir bieten Ihnen praxisorientierte Qualifikationsmöglichkeiten auf den drei Weiterbildungsstufen Master, Diploma und Certificate of Advanced Studies. Sie möchten ein Thema punktuell vertiefen? Beachten Sie unser Kurs- und Fachkurs-Angebot.

nach oben

 

Nächste Infoveranstaltungen

Weiterbildung

Wir führen regelmässig Infoveranstaltungen zu unseren Angeboten durch: aktuell in den Bereichen Mediation und Konfliktmanagement, Klärungshilfe in KonfliktenIntegratives Management, Change Management und FührungskompetenzenSystemische Beratung und Case Management.

Master of Science

Die nächsten Infoveranstaltungen für den Master of Science in Sozialer Arbeit finden Sie auf der Website masterinsozialerarbeit.ch.

Holen Sie sich vor Ort alle wichtigen Informationen. Wir freuen uns auf Sie!

nach oben

 

3 Fragen an...

Rory Truell, Generalsekretär des Internationalen Verbands für Sozialarbeitende (IFSW)


Soziale Arbeit ist ein Berufsfeld, das international boomt. Nicht zuletzt in Asien und Afrika sind lokale Sozialarbeitende zunehmend gefragt. Die Soziale Arbeit wird internationaler. Rory Truell, Generalsekretär des Internationalen Verbands für Sozialarbeitende (IFSW), freut sich über diese Entwicklung. Denn sein Verband hat in den vergangenen Jahren aus diesen Regionen viel Zuwachs erfahren. Für Truell zeigt dies, dass die Herangehensweise von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern an die globalen gesellschaftlichen Herausforderungen vermehrt anerkannt wird.

Zum Interview

nach oben

 

In eigener Sache

MAS Systemische Beratung durch Verband SYSTEMIS.CH anerkannt

Der MAS-Studiengang Systemische Beratung in der Sozialen Arbeit ist durch die Schweizerische Vereinigung für Systemische Therapie und Beratung anerkannt worden. Studierende, die den MAS Systemische Beratung in der Sozialen Arbeit an der Berner Fachhochschule BFH erworben haben, erhalten mit der Mitgliedschaft bei SYSTEMIS.CH ein Qualitätslabel als systemisch tätige/r Therapeut/in resp. Berater/in. Ebenso profitieren sie von fachlichem Austausch und der Teilnahme an systemischen Fachvorträgen.

nach oben

 

Publikationen

Gute Erfahrungen mit Gewaltprävention in jugendlichen Paarbeziehungen


Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich hat 2015 das Präventionsprogramm «Herzsprung» zur Reduktion von Gewalt in jugendlichen Paarbeziehungen in Schulen lanciert. Die BFH wurde mit der Evaluation beauftragt: Die Bilanz der Pilotphase ist positiv. Am 21. Januar 2016 wurden die Resultate der Evaluation der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Thema stiess auf breite Resonanz, entsprechend veröffentlichten zahlreiche Zürcher Medien Artikel dazu. 

Weitere Informationen zur Studie und zu den Medienbeiträgen

Schlussbericht: 
Haab Zehrê, Katharina; Frischknecht, Sanna & Luchsinger, Larissa (2016): Evaluation des Programms «Herzsprung – Freundschaft, Liebe, Sexualität ohne Gewalt» 

Formen der Gewalt unter Jugendlichen in der Schweiz

Erfahrungen körperlicher, emotionaler und sexueller Gewalt sind unter Jugendlichen in der Schweiz verbreitet. Wenig bekannt war bisher jedoch, welche einzelnen Formen von Gewalt besonders häufig erlebt werden und wie stark sie mit Auffälligkeiten der psychischen und sozialen Entwicklung zusammenhängen. Forschende der BFH haben diese Phänomene in zwei jüngst erschienenen Publikationen beleuchtet und praxisbezogene Folgerungen daraus abgeleitet. 

Lätsch, D. C., Nett, J. C., & Hümbelin, O. (2016). Poly-Victimization and Its Relationship With Emotional and Social Adjustment in Adolescence: Evidence From a National Survey in Switzerland. Psychology of Violence, Jan 14, 2016. 

Lätsch, D. & Stauffer, M. (2016). Gewalterleben, psychosoziale Beeinträchtigung und professionelle Versorgung gewaltbetroffener Jugendlicher in der Schweiz. Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz, 71(1), 1–25.

Ungleichheit in der Schweiz

Ein Beitrag im Jahrbuch des Think-Tanks «Denknetz» im Rahmen von inequalities.ch verdeutlicht anhand von Steuerdaten wie ungleich die Ressourcen in der Schweiz verteilt sind. Bezüglich Einkommensungleichheit befindet sich die Schweiz im europäischen Mittelfeld, aber bezüglich Vermögensverteilung gehört sie zu den ungleichsten Ländern der Welt. Die letzten Jahre waren durch eine verstärkte Akkumulation von Ressourcen bei den Reichsten geprägt. Eine weitere Besonderheit der Schweiz ist die Konzentration von Wohlstand in einzelnen Kantonen.

Fluder, Robert; Hümbelin, Oliver; Jann, Ben (2015): Ungleichheit von Einkommen und Vermögen in der Schweiz. In: Denknetz, Jahrbuch 2015.

nach oben

 

In den Medien

Mehrheit der Betriebe für Lohnanalysen


Lohndiskriminierung ist eben doch oft die rationale Antwort der Arbeitgeber auf die bestehenden Marktbedingungen. Ein Kommentar von Barbara Zimmermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der BFH.

Neue Zürcher Zeitung NZZ, 5. Februar 2016

Weitere sehens- und lesenswerte Medienbeiträge

«Auf euch hat hier niemand gewartet»: ein zweiteiliger DOK-Film über die Integration von Flüchtlingen in den Schweizer Arbeitsmarkt. Teil 1 und Teil 2 (SRF DOK, 4. und 11. Februar 2016)

«Im Heim»: eine TV-Reportage zu Heimplatzierungen am Beispiel des Kinderheims «Tipo» im zürcherischen Birmensdorf (SRF Reporter, 10. Januar 2016)

Wie Obdachlose im Flughafen Kloten leben (Tages-Anzeiger, 13. Januar 2016)

nach oben

 

Matthias von Bergen empfiehlt...

«Organisierte Armut. Sozialhilfe aus wissenssoziologischer Sicht» von Christoph Mader und Eva Nadai


«Ich empfehle dieses Buch, weil es einen guten, theoretisch abgestützten und gleichzeitig alltagsbezogenen Überblick gibt über die Sozialhilfe in der Schweiz. Das Feld wird – aus einer ethnographischen Perspektive – anhand von fünf exemplarischen Sozialdiensten untersucht. Die Fallbeispiele reichen vom grossstädtischen Sozialzentrum über ein kleinstädtisches Sozialamt, einen kommunalen Sozialdienst, einen regionalen Dienst im ländlichen Gebiet bis zu einem Centre Médico-Sociale einer Welschschweizer Gemeinde. Dabei gelingt es den Autoren, etwa auch anhand der erhellenden Analyse von Räumen, Wartegelegenheiten und deren Einrichtung, spannende Einsichten ins praktische Geschehen in den Sozialämtern zu liefern und damit auch eine Art Typologie der Sozialhilfeorganisationen zu skizzieren.» 

Matthias von Bergen ist Dozent am Fachbereich Soziale Arbeit
matthias.vonbergen@bfh.ch 

Das Buch steht in der Bibliothek des Fachbereichs Soziale Arbeit zur Verfügung.

nach oben