Aktuelles und Hintergründe aus dem Fachbereich Soziale Arbeit der BFH
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18.02.2015

Newsletter 1/2015 – Fachbereich Soziale Arbeit

Der Newsletter erscheint 4x jährlich und informiert Sie über aktuelle Forschungsergebnisse, neue Köpfe am Fachbereich, spannende Veranstaltungen und vieles mehr.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Ihr Newsletter-Team
kommunikation.soziale-arbeit@bfh.ch, T +41 31 848 36 00


Im Fokus
«Wie der Alltag im fremden Land gelebt und erlebt wird, kann mittels E-Learning hinterfragt werden»
Besuchen Sie unseren Marktplatz Weiterbildung am 11. März 2015

Veranstaltungen
Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter» zum Thema «LebensWerte»
Impulsveranstaltung: Einführung von Schulsozialarbeit in Gemeinde und Region
Vielseitiges Weiterbildungsangebot

3 Fragen an...
Michelle Beyeler, neue Dozentin im Schwerpunkt Soziale Sicherheit

Publikationen
Evaluation Projekt Schulsozialarbeit

In den Medien
Braucht es eine Sozialhilfe-Revision?

André Zdunek empfiehlt...
«Gründe der Liebe» von Harry G. Frankfurt
 
 

Im Fokus

«Wie der Alltag im fremden Land gelebt und erlebt wird, kann mittels E-Learning hinterfragt werden»


Nadja Möschli hat im Rahmen ihres Bachelorstudiums ein Praxissemester in Tuzla, einer Stadt in Bosnien und Herzegowina, absolviert. Mit ihrer Arbeit in einer NGO hat sie dazu beigetragen, Menschen verschiedener ethnischer Zugehörigkeit zu vernetzen, zu versorgen und bei der Verarbeitung von Kriegstraumata zu unterstützen. «Mein Ziel war es, voll und ganz dort zu sein, mich hinzugeben und anzunehmen, was auch immer kommen mag», sagt die 24-Jährige über diese eindrückliche Zeit. Um immer wieder zur professionellen Distanz und zu den im Studium gelernten Inhalten zurückfinden zu können, hat ihr E-Learning wertvolle Dienste erwiesen, wie sie im Interview verrät.

Besuchen Sie unseren Marktplatz Weiterbildung am 11. März 2015


11. März 2015, ab 17 Uhr

Am 11. März stellt die BFH ihre Weiterbildungsangebote aus den Bereichen Soziale Arbeit, Alter, Gesundheit, Wirtschaft, Technik und Informatik vor – eine gute Gelegenheit, sich unverbindlich über das Angebot zu informieren. Wir freuen uns, wenn Sie teilnehmen oder interessierte Personen aus Ihrem Bekanntenkreis auf die Veranstaltung aufmerksam machen.

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Veranstaltungen

Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter» zum Thema «LebensWerte»

15.-17. April 2015
Mit dem Symposium greifen das Institut Alter der BFH und Pro Senectute Schweiz aktuelle und zukunftsweisende gerontologische Themen und Fragestellungen auf. Das Thema des Symposiums «LebensWerte» ist in drei Tagesschwerpunkte gegliedert:
Lebenswege: Was bedeutet der persönliche Lebensweg für das individuelle Altern?Lebenspotenziale: Was bewirkt die Lebenskraft des eigenen Seins für das gemeinschaftliche Zusammenleben?
Alter als Wert: Tragen wir nicht auch die Zukunft – die Unendlichkeit in uns?

Weitere Informationen und Anmeldung

Impulsveranstaltung: Einführung von Schulsozialarbeit in Gemeinde und Region

8. Mai 2015
Soziale Probleme von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen die Schule und belasten den Unterricht. Viele Gemeinden und Schulen werden bereits unterstützt und entlastet durch Schulsozialarbeit, andere prüfen die Einführung. Die Impulsveranstaltung bietet einen Überblick über verschiedene Konzepte der Schulsozialarbeit, einen Praxisbericht sowie Hinweise zur Planung und Umsetzung von Schulsozialarbeitsprojekten.

Weitere Informationen und Anmeldung

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3 Fragen an...

Michelle Beyeler, neue Dozentin im Schwerpunkt Soziale Sicherheit


Seit Januar 2015 ist Michelle Beyeler Dozentin für Sozialpolitik am Fachbereich Soziale Arbeit. Die Politikwissenschaftlerin, die unter anderem an den Universitäten Bern und Zürich geforscht hat, erklärt, worum es in ihren bisherigen Forschungsarbeiten ging und welchen Themen sie an der BFH auf den Grund geht. 

Zum Interview...

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Publikationen

Evaluation Projekt Schulsozialarbeit

Im August 2012 ist in den Gemeinden Bleiken, Herbligen/Brenzikofen, Linden und Oberdiessbach die Schulsozialarbeit in Form eines dreijährigen Projekts flächendeckend eingeführt worden. Zur Angebotspalette zählen die Mitwirkung zur Früherkennung und Prävention, Beratung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, Elternberatung, Beratung und Unterstützung von Lehrpersonen und Schulleitungen sowie Informations- und Kooperationsleistungen. Zwei Jahre nach Beginn des Projektes hat die BFH untersucht, inwiefern die Ziele des neuen Angebots erreicht wurden. Nun ist der Schlussbericht publiziert worden.

Pfiffner, Roger & Grieb, Manuela (2014) : Evaluation Projekt Schulsozialarbeit Bleiken, Herbligen/Brenzikofen, Linden und Oberdiessbach - Schlussbericht

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In den Medien

Braucht es eine Sozialhilfe-Revision?

Die Sozialhilfe steht seit Monaten in der Kritik: Zu grosszügig seien manche Leistungen, zu unflexibel das System. Jetzt stellt die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS Reformen zur Diskussion. Die Vorschläge reichen von einem Ausbau bis zu Kürzungen bei der Sozialhilfe: 

Samstagsrundschau, Schweizer Radio SRF 4, 31. Januar 2015

In der Sendung «Forum» von Schweizer Radio SRF diskutieren Experten und Hörer über die Zukunft der Schweizer Sozialhilfe: 

Forum, Schweizer Radio SRF 1, 5. Februar 2015

Eine Umfrage der Zeitung «Schweiz am Sonntag» bei 20 Städten zeigt, dass die Sozialämter auch in den kommenden Jahren mit steigenden Kosten rechnen. Renate Salzgeber, Dozentin an der BFH, sagt im Interview, warum in Zukunft immer mehr Menschen von der Sozialhilfe leben:

Schweiz am Sonntag, 15. Februar 2015

 

André Zdunek empfiehlt...

«Gründe der Liebe» von Harry G. Frankfurt


«Ein Hauptgeschäft der Philosophie besteht darin, vertraute aber schlecht verstandene Begriffe zu analysieren. Der amerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt leistet dies meisterhaft für den Begriff der Liebe. Was wir lieben – das Leben, Menschen, Tätigkeiten, Bücher und anderes mehr – bestimmt, was uns wichtig ist, und bildet damit Grundlage unserer Orientierung im Leben, so Frankfurts Analyse in groben Zügen. Wer diese Tiefenschicht der Frage, wie wir leben sollen, nachvollzieht, gewinnt neben dem Verständnis dieser Zusammenhänge das, was philosophische Orientierung überhaupt leisten kann: keine konkreten Antworten, aber eine Grundlage für selbst verantwortete Antworten.»

André Zdunek ist Dozent am Fachbereich Soziale Arbeit
andre.zdunek@bfh.ch 

Das Buch steht in der Bibliothek des Fachbereichs Soziale Arbeit zur Verfügung.

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