WiMe-Int© – Instrument zur Messung der Wirksamkeit von Integrationsprogrammen

Die Frage nach der Wirksamkeit von Integrationsmassnahmen wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Denn häufig wird deren Erfolg allein über die Vermittlungsquote in den ersten Arbeitsmarkt gemessen. Auswirkungen auf Faktoren wie zum Beispiel die soziale Integration, die Gesundheit, Sprach- und Arbeitsmarktkompetenzen oder Zukunftsperspektiven werden ausgeblendet. Um diesen Missstand zu beheben, haben die socialdesign ag und die Berner Fachhochschule BFH ein Messinstrument entwickelt, das einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt.

Wie erfolgreich sind wir mit unserem Integrationsprogramm? Zählt einzig die Vermittlungsquote? Auf welche weiteren Faktoren hat das Programm positiven Einfluss? Und wo haben wir Optimierungsbedarf? 

Haben Sie sich diese Fragen auch schon gestellt? Dann dürfte Sie das Instrument WiMe-Int© interessieren.

WiMe-Int© ist ein Instrument zur Wirkungsmessung von Integrationsprogrammen, das verschiedene Wirkungsdimensionen in die Messung einbezieht, wie z.B. soziale Integration, Gesundheit, Sprach- und Arbeitsmarktkompetenzen sowie Zukunftsperspektiven. Ebenfalls gemessen werden harte Faktoren wie die Vermittlungsquote sowie die materielle Situation. Dies ermöglicht erstmals eine ganzheitliche und standardisierte Beurteilung der Wirkung von Integrationsprogrammen.

Sie interessieren sich für die Überprüfung Ihrer Programmziele mit Hilfe von WiMe-Int©? Wir bieten Ihnen die folgenden Pakete an:

Das Basismodul beinhaltet zwei Messzeitpunkte pro Programmteilnehmerin und Programmteilnehmer – beim Eintritt (Nullmessung) und beim Programmaustritt (Erfolgsmessung). Die Befragung erfolgt telefonisch durch Mitarbeitende der BFH oder online mit einem PC bei Ihnen vor Ort. Dazu werden Sie vorgängig geschult, damit Sie die Erhebung systematisch planen und überwachen können und damit Sie wissen, wie Sie die Programmteilnehmenden beim Ausfüllen des Fragebogens unterstützen können.

Ihr Gewinn
Sie erhalten im Anschluss einen Bericht mit folgenden Elementen:
  • Zielgruppenanalyse: eine detaillierte Beschreibung der Programmteilnehmenden anhand der Income-Indikatoren. Diese erfolgt mittels deskriptiv-statistischer Methoden, wobei die Ergebnisse anhand bereits publizierter Resultate und verschiedener Referenzwerte eingeordnet werden (einbezogen werden zum Beispiel die Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB) sowie die Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamtes für Statistik).
  • Wirkungsanalyse: die Messung der Veränderungen zwischen den beiden Erhebungszeitpunkten anhand der Outcome-Indikatoren (Nullmessung – Erfolgsmessung). Die Signifikanzen von Veränderungen zwischen den Erhebungszeitpunkten werden anhand von Mittelwertsvergleichen (Paired-t-Test) berechnet und deren Ausmass mithilfe der Effektstärke (Cohens d) analysiert.
  • Multivariate Wirkungsanalyse: Aufzeigen der signifikanten Einflussfaktoren in Bezug auf die zentralen Outcome-Indikatoren mittels OLS-Regressionen. OLS steht für ordinary least squares und beschreibt die Methode der kleinsten Quadrate als statistisches Schätzverfahren für die Analyse linearer Regressionsmodelle.
Optional kann die Wirkungsmessung um die folgenden Zusatzmodule erweitert werden:
  • eine Nachhaltigkeitsmessung rund 6 bis 12 Monate nach Programmaustritt,
  • programmspezifische Fragestellungen,
  • sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse.
Gerne erarbeiten wir für Sie eine massgeschneiderte Offerte.