Soziale Arbeit

Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit stehen in diesem Modulbereich im Vordergrund. Das Handwerk der Sozialen Arbeit wird von Grund auf erlernt.

Selbst- und Sozialkompetenz I-III 

Die eigene Persönlichkeit ist ein wichtiges Instrument im gemeinsamen Handeln mit den Adressatinnen und Adressaten der Sozialen Arbeit. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Reflexion sozialer Interaktionen bilden daher entscheidende Elemente im Studium der Sozialen Arbeit. Im Rahmen der Module „Selbst- und Sozialkompetenz  I-III“ reflektieren die Studierenden ihre Selbst- und Sozialkompetenzen aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Settings (u.a. e-Portfolioarbeit, Gruppen- und Einzelcoachings, ERFA-Treffen). Ziel ist, die eigenen Selbst- und Sozialkompetenzen im Hinblick auf die Erfordernisse der professionellen Sozialen Arbeit angeleitet weiterzuentwickeln.

Soziale Arbeit: Systematische und historische Einführung

Zur Grundlage professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit gehört Wissen über zentrale Begriffe, verschiedene Theorien und Methoden sowie die Auseinandersetzung mit Kernfragen der Sozialen Arbeit. Im Rahmen des Moduls wird zunächst in die Grundlagen, in ausgewählte zentrale Begriffe und die Gegenstandbestimmung der Sozialen Arbeit eingeführt. Es werden verschiedene Überlegungen aus der Theorien- und Methodengeschichte erarbeitet und ihre Bedeutung für die heutige Soziale Arbeit diskutiert. Kernfragen der Sozialen Arbeit, wie beispielsweise zur Funktion der Sozialen Arbeit oder zur Professionswerdung, werden im letzten Teil des Moduls thematisiert.

Interaktion und Kommunikation I

Im Modul werden die theoretischen und praxeologischen Grundlagen von Interaktion und Kommunikation erarbeitet und geübt. Im Besonderen werden spezifische Typen von Gesprächen dargestellt und hinsichtlich der Aspekte Macht und Selbstdarstellung erörtert. Grundlagen und Techniken der Gesprächsführung werden umfassend geübt. Im ersten Teil des Moduls sind theoretische Aspekte zentral. Es werden grundlegende Erklärungen bezüglich dem kommunikativen Verhalten und der kommunikativen Wahrnehmung dargelegt, elaboriert und diskursiv erweitert. Im zweiten Teil des Moduls wird das eigene kommunikative Verhalten in spezifischen Gesprächssituationen erkannt und in Kleingruppen geübt. Dabei kommen verschiedene didaktische Mittel zum Einsatz. Das Ziel des Moduls besteht demnach darin, sich einerseits Wissensbestände anzueignen und diese zu verarbeiten und andererseits, sich Gesprächssituationen auszusetzen und sich das grundlegende Rüstzeug der Gesprächsführung übend anzueignen.

Interaktion und Kommunikation II

Der Fokus des Moduls richtet sich auf die Beratungs- und Interaktionskompetenz. Die Studierenden setzen sich mit Beratung als strukturiertem, personenzentriertem, problem- und lösungsorientiertem Interaktionsprozess auseinander und erweitern ihre Beratungskompetenz auf verschiedenen Ebenen. Die Themen Auftragsklärung, Beziehungsgestaltung, Umgang mit Widerstand und Krisengespräche werden vertieft bearbeitet. In Trainingsgruppen und dem avatarbasierten Training üben die Studierenden ausgewählte Sequenzen. Sie reflektieren die Beziehungsgestaltung im professionellen Setting und erkennen, wie sie als Person im Beratungsgeschehen involviert sind und dieses (mit-)prägen. Abschliessend erarbeiten die Studierenden ihr individuelles Beratungskonzept.

Studienarbeit I + Studienarbeit II

Während des Studiums sind zwei Studienarbeiten zu verfassen, eine in den Modulgruppen Thematische oder Institutionelle Felder, die andere in den Modulgruppen Theorien oder Methoden der Sozialen Arbeit. Eine Studienarbeit ist eine wissenschaftliche Abhandlung über ein Thema aus einem Wahlpflichtmodul dieser Modulgruppen. Die Studierenden erarbeiten ein Exposé, in welchem sie ihr Vorhaben darlegen und welches die Grundlage für die weitere Erarbeitung der Studienarbeit bildet. Die Studierenden werden bei der Erarbeitung der Studienarbeit von Dozierenden und Angehörigen des Mittelbaus des Fachbereichs Soziale Arbeit oder ausgewählten Lehrbeauftragten begleitet. Die Studienarbeit wird von der Begleitperson begutachtet.

Bachelor-Thesis

Mit der Bachelor-Thesis setzen sich die Studierenden selbständig mit einem für die Soziale Arbeit relevanten Thema wissenschaftlich und praxisbezogen auseinander. Die Überlegungen der Studierenden zu Thema, Forschungsstand, Fragestellung, Vorgehen und Zeitplan werden in individuellen Beratungs- und Feedbackgesprächen mit den Dozierenden des Moduls diskutiert und weiterentwickelt und im Exposé schriftlich formuliert. Das Exposé ist Grundlage der Zusammenarbeit mit der Fachbegleitung, welche die Studierenden während der Erarbeitung der Bachelor-Thesis fachlich-inhaltlich und methodisch berät und begleitet. Die Fachbegleitung und der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin begutachten die Bachelor-Thesis und führen die mündliche Abschlussprüfung (Bachelor Thesis-Präsentation) durch.