Kundenmagazin impuls

Liebe Leserinnen und Leser

Nicht alle haben daran geglaubt, dass es den Fachhochschulen wirklich gelingen würde, einen Master in Sozialer Arbeit zum Erfolg zu führen. Inzwischen gibt es zwei Studiengänge in der Deutschschweiz. Als ich vor sieben Jahren die Aufgabe übernommen habe, für die vier Fachhochschulen Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich – die strukturell zueinander eher in historischer Fehde lagen – die Zusammenarbeit zu organisieren, ahnte ich nicht, was alles auf mich zukommt. Gleichzeitig wusste damals niemand wirklich genau, was ein FH Master ist und noch weniger, was ein Master in Sozialer Arbeit ist.

Frau Dr. Claudia Hänzi, Leiterin des Amtes für Soziale Sicherheit im Kanton Solothurn, weiss es. Sie gibt im Interview der aktuellen impuls-Ausgabe auf Seite 4 prägnante Antworten. Ihre Aussagen bestätigen viele der Hypothesen, von denen wir damals ausgegangen sind. Und ebenso viele unserer Annahmen aus den Jahren der Entwicklung und des Aufbaus wurden – ganz aktuell – auch im Rahmen der ersten Ergebnisse unserer breit angelegten Evaluationsstudie bestätigt.

Heute darf ich sagen: Der Master lebt! Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber berichten uns von guten Erfahrungen mit den Masterdiplomierten, unsere Studierenden sind fast ebenso glücklich wie die Diplomierten, die Nachfrage steigt, die Kosten sinken und die vier Fachhochschulen arbeiten routiniert zusammen. Wir sind ermutigt und haben Hinweise für mögliche Weiterentwicklungen, freuen uns, sie anzupacken und planen, unser Studienangebot langsam auszubauen. Wir wollen unseren Masterstudierenden zukünftig noch mehr Wahlmöglichkeiten für ihre individuelle professionelle Profilschärfung bieten und wir wollen dafür sorgen, dass er von der alltäglichen Berufspraxis nicht abhebt.

Wir pflegen mit Freude den Kontakt zu unseren Alumni, sie sind Pioniere und Pionierinnen. Und wir suchen immer den Austausch mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern. Wir wollen von ihnen allen lernen, um die Qualität unseres Studienangebots in Zukunft noch zu steigern und die laufend sich verändernden Bedürfnisse der Praxis zu kennen.

Wenn Sie Kritik, Anregungen oder Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Es bietet sich hier nicht weniger als die Gelegenheit, mitzuschreiben an der Geschichte der Sozialen Arbeit in der Schweiz.

Wiebke Twisselmann
Studiengangleiterin «Master in Sozialer Arbeit» Kooperation der Hochschule Luzern (HSLU), der Fachhochschule Ostschweiz, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Berner Fachhochschule (BFH)

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