Neuer Bericht über Sozialhilfe in 13 Schweizer Städten

30.08.2011

Ein Kennzahlenvergleich der Sozialhilfe in 13 Schweizer Städten zeigt: Die Sozialhilfezahlen stagnieren, verbreitet wird aktive Frühförderung betrieben.

Der Kennzahlenbericht der Städteinitiative Sozialpolitik zeigt für 2010 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Städten. In acht der dreizehn beteiligten Städte stiegen die Fallzahlen an, in einer stagnierten sie, in vier Städten waren sie rückläufig.

Neben dem Kennzahlenvergleich zur Sozialhilfe enthält der Bericht auch ein Schwerpunktkapitel zur Frühförderung. Dabei nehmen die Städte aktiv das Heft in die Hand. Die Zahlen zeigen für Kinder und Jugendliche ein massiv erhöhtes Risiko, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Damit sich die Armut der Eltern nicht auf ihre Kinder überträgt, müssen die Kinder schon vor dem Schuleintritt gezielt altersgerecht gefördert werden.

Der Bericht zur Situation in der Sozialhilfe wurde von der Städteinitiative Sozialpolitik veröffentlicht und von Renate Salzgeber, Dozentin der Berner Fachhochschule, Soziale Arbeit, verfasst.

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