Die Bedeutung des internationalen Blicks

  • Immigration und Emigration mit ihren positiven und negativen Begleiterscheinungen, zunehmende wirtschaftliche, politische, rechtliche, kulturelle und ökologische globale Verflechtungen verunmöglichen es der Sozialen Arbeit, Perspektiven auf Landesgrenzen zu verengen. 
  • Zugleich ist der Sozialstaat aber noch immer vorwiegend national verfasst. Das macht den internationalen Vergleich unter anderem zu einem vorzüglichen didaktischen Mittel, den Sozialstaat Schweiz zu verstehen. 
  • Die für Soziale Arbeit relevante Wissenschaft entwickelt sich schon längst im internationalen Diskurs weiter.

Diese Vielfalt der Anlässe, kontrafaktischen kulturellen und politischen Isolationismus zu überwinden, machen das Internationale zu einer Querschnitt-Thematik für den Fachbereich Soziale Arbeit. Grenzüberschreitende Optik soll für alle Fachfragen selbstverständlich sein. Alle Spezialistinnen und Spezialisten sollen zugleich auch Spezialisten sein für die Internationalität ihres Gebiets. Expertentum für ein «Internationales» schlechthin gibt es nicht, nationalstaatliche Fokussierung wird zur begründungsbedürftigen Ausnahme.

Ein solches Paradigma prägt unsere Angebotspalette und alle Aktivitäten: Studienreisen, Austauschsemester als Praktikum oder an einer Hochschule, fremdsprachige Module und Prüfungen, Globalisierungsaspekte in allen Projekten, internationaler Vergleich als bevorzugtes didaktisches Mittel und spezifische Angebote zur Vorbereitung auf die Tätigkeit im Bereich der internationalen Zusammenarbeit. Wir unterhalten in Lehre und Forschung Kooperationen mit Hochschulen auf der ganzen Welt.

Machen Sie sich kundig.

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