Begleitung/Veranstaltungen

Praxisausbildnerinnen und Praxisausbildner

Die Praxisausbildung wird in den Institutionen durch diplomierte und berufserfahrene Fachleute der Sozialen Arbeit geleitet. Sie verfügen in der Regel über eine Zusatzausbildung als Praxisausbildnerin resp. -ausbildner.

Praktikumsbegleitung

Von Seiten der Fachhochschule koordinieren, unterstützen, kontrollieren und beurteilen Dozierende den Lernprozess. In der Regel finden 1–2 Gespräche am Praktikumsort statt.

Studientag

Während der Praxisausbildung verfügen die Studierenden in der Regel über einen bezahlten Studientag zu Ausbildungszwecken (ein Fünftel des Anstellungsgrades). Der Studientag dient dem Selbststudium und den praxisbegleitenden Unterrichtsveranstaltungen. Fällt der Studientag in die unterrichtsfreie Zeit, gilt er als Arbeitstag in der Institution.

Ausbildungssupervision

Die Ausbildungssupervision ist ein integraler Bestandteil der Praxisausbildung. In der Regel wird sie als Gruppensupervision mit 4–5 Personen durchgeführt. Supervisorinnen und Supervisoren sind aussenstehende Fachleute aus der Praxis der Sozialen Arbeit mit entsprechender Zusatzqualifikation. In der Supervision wird in einem reflektierenden Dialog der Schwerpunkt auf den eigenen Lernprozess gelegt: Ich hinterfrage, wie ich mich in meiner beruflichen Rolle als Sozialarbeiterin resp. Sozialarbeiter in Praxissituationen bewege, mit Praxisproblemen umgehe und Praxisaufgaben löse. Ich ziehe Schlussfolgerungen in Bezug auf meinen eigenen Lernbedarf. Ich lasse mich persönlich ein auf das, was ich in der Ausübung der Berufsrolle bei mir selbst wahrnehme und erfahre, um meine beruflichen Fähigkeiten zu erweitern und mit Schwierigkeiten/Grenzen besser umgehen zu können.

Theorie-Praxis-Seminar

Im Theorie-Praxis-Seminar geht es nicht primär um das persönliche Berufserleben, um das eigene Verhalten und Verarbeiten beruflicher Erfahrungen. Ziel der Theorie-Praxis-Seminare ist vielmehr, Situationen, Probleme und Aufgaben der beruflichen Praxis (Praktikum) zu untersuchen und aufgrund von Theorien Erklärungs- bzw. Handlungsansätze zu entwickeln. Diese Verknüpfungsarbeit soll zur Vertiefung der professionellen Kompetenz und Identität beitragen. Das Theorie-Praxis-Seminar ist parallel zum ersten Praktikum zu besuchen.

Fallwerkstatt

In der Fallwerkstatt werden Fälle aus den Praktika analysiert und reflektiert. Es werden Bezüge hergestellt zu verschiedenen Theorien, Modellen und Methoden. Die Fallwerkstatt findet parallel zum zweiten Praktikum statt.

Selbststudium

Zum Selbststudium der Studierenden zählen die weiterführende Lektüre von Fachliteratur zum Praktikum, die fortlaufende und abschliessende Evaluation des Lernprozesses und die Berichterstattung in Form eines Abschlussberichts.

zurück zur Praxisausbildung

   Modell F