Begleitung/Veranstaltungen

Praxisausbildende
Das Praxismodul wird in den Organisationen durch diplomierte und berufserfahrene Fachleute der Sozialen Arbeit geleitet. Sie verfügen in der Regel über eine Zusatzausbildung als Praxisausbildnerin resp. -ausbildner. 

Praxisbegleitung

Von Seiten der Fachhochschule koordinieren, unterstützen, kontrollieren und beurteilen Mitarbeitende des Fachbereichs Soziale Arbeit den Lernprozess. In der Regel finden zwei Gespräche in der Praxisorganisation statt. 

Studientag

Während der Praxismodule steht den Studierenden ein Fünftel ihres Anstellungsgrads als Studientag zur Verfügung (ein halber bzw. ein ganzer Tag/Woche). Dieser dient dem Selbststudium und den praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen. Fällt der Studientag in die vorlesungsfreie Zeit, gilt er als Arbeitstag für die Praxisorganisation. 

Praxisbegleitende Module:

Ausbildungssupervision

Die Ausbildungssupervision findet parallel zu beiden Praxismodulen statt. Sie wird als Gruppensupervision mit ca. 6 Personen durchgeführt. Supervisorinnen und Supervisoren sind aussenstehende Fachleute aus der Praxis der Sozialen Arbeit mit entsprechender Zusatzqualifikation. Inhalt der Ausbildungssupervision sind Themen und Fragestellungen aus dem Praxisalltag und aus der Ausbildungssituation, welche die Studierenden einbringen. Anhand dieser Fragen und Anliegen wird die Fähigkeit zum reflexiven Denken, Fühlen und Handeln geübt sowie theoretisch, professionsethisch und berufspolitisch untermauert. Ziel ist die Entwicklung der professionellen Handlungskompetenz. 

Theorie-Praxis-Werkstatt

In der Theorie-Praxis-Werkstatt geht es um eine generelle Reflexion der beruflichen Probleme und Erfahrungen, mit welchen sich die Studierenden im Praxismodul auseinandersetzen. Die Praxissituationen werden im Spektrum bekannter bzw. neuer Theorien untersucht, um auf diese Weise zu erweiterten Erklärungs- und Handlungsansätzen für die berufliche Praxis zu gelangen. Die Reflexion der Praxiserfahrung sowie die in der Werkstatt erworbene Übungserfahrung werden dazu genutzt, das Fachwissen besser zu verstehen, zu veranschaulichen, erlebbar zu machen und kritisch zu hinterfragen. Die Theorie-Praxis-Werkstatt ist parallel zum Praxismodul I zu besuchen. 

Fallwerkstatt

Im Rahmen der Fallwerkstatt bringen die Studierenden Fälle (typischerweise (Klienten-) Situationen oder Fallbearbeitungen) aus der Praxistätigkeit ins Seminar ein. Mit Orientierung an Methoden der qualitativen Sozialforschung werden die Fälle dokumentiert und mit Rückgriff auf verschiedene Theorien gemeinsam interpretiert. Schliesslich werden mit Bezug auf Konzepte und Methoden Handlungsoptionen hergeleitet. Charakteristisch für die Fallwerkstatt ist, dass die konkreten Fälle Ausgangspunkt sämtlicher Arbeitsschritte sind. Die Fallwerkstatt findet parallel zum Praxismodul II statt.

Selbststudium

Zum Selbststudium der Studierenden zählen die die Vor- und Nachbereitung der praxisbegleitenden Module, die weiterführende Lektüre von Fachliteratur zum Praxismodul, die fortlaufende und abschliessende Evaluation des Lernprozesses und das Verfassen eines Abschlussberichts.  

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   Modell F